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KommentarOrban, Fidesz und die EVP: Ende einer toxischen Beziehung

Seit Jahren schon hing der Haussegen schief, jetzt lassen sich Viktor Orbans Fidesz und die Europäische Volkspartei endgültig scheiden. Das kann Folgen für ganz Europa haben.

Dem Ausschluss zuvorgekommen: Viktor Orban
Dem Ausschluss zuvorgekommen: Viktor Orban © AFP
 

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat in den letzten Jahren kaum eine Gelegenheit ausgelassen, seine europäische Parteienfamilie, die EVP, in Erklärungsnot zu bringen. Es waren die „großen“ EU-Themen wie der Streit ums Budget und den Recoveryfund, die Migrationsfrage, Rechtsstaatlichkeit, illiberale Demokratie oder zuletzt Impfstoffbeschaffung, bei denen Orban seinen eigenen, provokanten Weg ging. Es waren aber auch die „kleineren“ Schienbeintritte innerhalb der EVP, die es in die Schlagzeilen schafften. Orbans aggressive Plakatkampagne gegen Parteikollegen Jean-Claude Juncker im EU-Wahlkampf etwa (Orban wendete sich auch vom EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber ab und ermöglichte Ursula von der Leyen den Sprung an die Kommissionsspitze), oder zuletzt, als der ungarische Fidesz-Delegationsleiter im EU-Parlament Aussagen Webers in die Nähe der Gestapo rückte.

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Danke für Ihr Verständnis.

heri13
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Die EU Politiker der övp haben bis auf einen dagegen gestimmt.

Danke kurz. Sie orbanfreund.
So kann man das Ansehen eines Volkes auch schwer beschädigen.
Jetzt noch die Reise zum Bibi, setzt dem ganzen die Krone auf.

CuiBono
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1
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Immer wieder das gleiche Muster

nämlich Null-Entscheidungsfähigkeit/-willigkeit.

Unter der Devise "Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft,..." werden schwere Rechtsverstösse die ganz klar gegen jegliche Grundsätze verstossen in diversen EU-Ländern geduldet und in Brüssel lässt man sich von diesen dortigen Lokalkaisern die ausschließlich durch Subventionen auf Kosten der EU-Nettozahler leben am Kopf herum tanzen.

Das selbe Spiel hatten wir schon mit den Briten und dem BREXIT.
Jahrelanges hin- und her Gezerre, Millionen in den Wind geschossen und das Ergebnis?

Die Briten hätten nach jahrzehntelangem(!) Rosinenpicken spätestens nach ihrem Referendum aus der EU geworfen gehört - ohne jegliche weiteren Verhandlungen und Zugeständnisse. Man hätte sich jede Menge Ärger und Kosten erspart und wäre auch gleich dort gewesen, wo man jetzt gelandet ist.

Weder Polen noch Ungarn verdienen es in der EU zu sein und von UNS Nettozahlern gesponsort zu werden. Also raus mit denen. Kompromisslos!
Das wird für die weiteren Länder die beginnen ähnliche Verhaltensweisen zu zeigen ein wenig lehrreich sein. Wenn nicht, ....

Und einen EU-Beitritt für Länder wie Serbien die vollkommen unverblümt so gar nix von unseren Werten halten auch nur anzudenken, ist gerade zu abartig.

Also - es geht nicht nur um den Mammon.
Es geht auch um demokratische Werte und Menschenrechte, nachhaltig gelebte!

Patriot
1
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Die Ungarn und Polen

gehören aus der EU ausgeschlossen! Treten die Rechtsstaatlichkeit mit Füßen und bekommen dafür noch Milliarden Euro unseres Steuergeldes nachgeschmissen.