In der 27-seitigen Abschlusserklärung heißt es, China müsse sich auch als technologische Großmacht an ein "regelbasiertes internationales System" halten. Dies sei im gegenseitigen Interesse. "Wir suchen nach Möglichkeiten, mit China für den regionalen und globalen Frieden, Sicherheit und Wohlstand zu arbeiten." Zugleich kritisieren die G7-Staaten Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Uiguren und die Einschränkung der Freiheiten in der Sonderverwaltungszone Hongkong deutlich. China wird zudem aufgefordert, sich im Weltraum "verantwortlich" zu verhalten, wo die USA das Land zunehmend als Gegner wahrnehmen. Ausdrücklich fordern die G7, dass Taiwan in der Weltgesundheitsorganisation WHO mitarbeiten soll. China sieht Taiwan dagegen als abtrünnige Provinz an und blockiert eine Einbeziehung des Landes.