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Impfung im Eiltempo Belgrad nimmt sich Israel als Vorbild

Auf dem Westbalkan ist die Lage uneinheitlich. Während Belgrad Tempo beim Impfen macht, ist in drei Ländern noch nichts passiert.

Anstehen vor dem Impfzentrum Belgrad
Anstehen vor dem Impfzentrum Belgrad © AFP
 

So komplex die politische und wirtschaftliche Lage im ehemaligen Jugoslawien ist, so unterschiedlich ist auch die Lage bei den Impfungen gegen das Corona-Virus. In Montenegro, Kosovo und Bosnien-Herzegowina wurde nicht einmal mit der Impfungen der Risikogruppen begonnen. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe, die von politischen Krisen über administrative Schwächen bis zur Impfstoff-Knappheit reichen. Das internationale System der Beschaffung (Covax) soll gewährleisten, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung geimpft werden können. Wann dieser Prozentsatz in diesen drei Ländern mit einer Bevölkerung von 650.000 bis zu drei Millionen Einwohnern erreicht werden kann, ist unklar. Noch unklarer ist, wann der gesamte Prozess abgeschlossen sein wird. So rechnet Montenegro damit, dass die Impfung der gesamten Bevölkerung drei Jahre dauern könnte.
Unterschiedlich sind auch die Impfstoffe, die verwendet werden sollen. Vorrangig ist das in diesen drei Ländern Pfizer, der unter anderem in China produziert wird. Bosnien will nun auch den russischen Impfstoff SputnikV beschaffen, bei dessen Produktion es aber Engpässe in Russland gibt.

Kommentare (3)
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Pointnet
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Belgrad

Diese Bilder vor dem Impfzentrum machen mir Angst. Dicht gedrängt, wahrscheinlich ohne Anamnese geimpft - eine reine Katastrophe. So passiert das sicher in Israel auch, deshalb die vielen geimpften.

Stadtkauz
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Genau

Ich fühle mich auch bei einer Corona-Demo viel sicherer.

shaba88
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Kommentar

Man kann es einfach machen oder bürokratisch kompliziert