CoronaMückstein empfiehlt zusätzlich zur 3G-Regel Homeoffice, "wo immer das möglich ist"

Eine Kontaktbeschränkung im höchstmöglichen Ausmaß ist angesichts der steigenden Corona-Zahlen das Gebot der Stunde. Daher empfiehlt das Gesundheitsministerium über die 3G-Regel am Arbeitsplatz hinaus die möglichst umfangreiche Verlagerung aller Tätigkeiten ins Homeoffice.

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Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne): "Ich empfehle die Einhaltung jeder Maßnahme, die effektiv, gleichzeitig aber niederschwellig und einfach umzusetzen ist.“
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne): "Ich empfehle die Einhaltung jeder Maßnahme, die effektiv, gleichzeitig aber niederschwellig und einfach umzusetzen ist.“ © APA/HANS PUNZ
 

Angesichts der aktuellen epidemiologischen Lage sei auch am Arbeitsplatz neben 3G-Regel und verstärkter Beachtung der Hygienemaßnahmen – Maske tragen, Hände waschen, Abstand halten – eine Reduktion der Kontakte geboten, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zur Kleinen Zeitung. Er empfehle daher Homeoffice, „wo immer das möglich ist“.

Mit der 3G-Regel am Arbeitsplatz habe die Regierung ein zusätzliches Sicherheitsnetz eingezogen, das besseren Schutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bringe. "Als Gesundheitsminister empfehle ich die Einhaltung jeder Maßnahme, die effektiv, gleichzeitig aber niederschwellig und einfach umzusetzen ist.“ In vielen Betrieben ist das Homeoffice eine solche Maßnahme, in den vergangenen Corona-Monaten gut gelernt.

Als Folge der Erfahrungen während der Pandemie wurde vor kurzem auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Arbeit im Homeoffice  geändert.

Homeoffice muss in einer Betriebsvereinbarung oder einer schriftlichen Vereinbarung des Arbeitnehmers mit dem Arbeitgeber geregelt sein.

  • Arbeitsmittel wie Computer und Mobiltelefon muss der Arbeitgeber zur Verfügung stellen.
  • Kosten für Strom müssen nicht zwingend ersetzt werden.
  • Kosten für Mobiliar können im Ausmaß von bis zu 300 Euro pro Jahr von der Steuer abgesetzt werden.
  • Auch im Homeoffice muss die Arbeitszeit aufgezeichnet werden und gibt es das Recht auf eine Pause.
  • Auch während der Tätigkeit im Homeoffice ist man unfallversichert.

Kommentare (25)
brody1977
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Herr Mückstin

Ja jetzt brennt es. Die Zahlen steigen und die Regierung weis noch immer nicht was sie tun soll. Also gehen wir mal auf die Ungeimpten los um vom eigenen Versagen abzulenken. Aber aus den Medien hört man immer öfter von Politologen und Experten das eigendlich die Regierung versagt hat. Und jetzt muß man schuldige finden um von sich selbst abzulenken. Die Pandemie wurde vom Altkanzler als beendet erklärt. Habe gestern mit Mitarbeitern einer BH gesprochen. Die kommen nicht mehr mit der Arbeit zusammen weil die Personen die für die Kontaktrückverfolgung wieder gekündigt wurden und jetzt fehlen.Aber alles auf die Ungeimpften zu schieben ist nicht richtig und spaltet auch die Bevölkerung. Auch dies wurde von den Experten bereits de öfteren erwähnt.
Und man merkt es auch wie geimpfte auf ungeimpfte losgehen.Ich bin geimpft,aber mein Kollege ist nicht geimpft,aber jeden tag Gestestet.Und bezüglich der Betten im Krankenhaus.Wenn ich über Jahre Betten einspare,Krankenstationen schlieseund Personal abbaue kann es leicht sein das es mir in Ausnahmezuständen fehlt.
Deswege Herr Mückstein, machen sie endlich ihre Arbeit so wie die gesamte Regieung und liefern sie endlich.Das was sie zusammenbringen ist nur das Produzieren von heißer Luft, liefern sie Daten und klopfen sie nicht große Sprüche

romana.schachner
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Man muss HomeOffice wie in Deutschland im letzten Winter

verpflichtend einführen. Den selbst beim Land Steiermark, wo sicher bei 90% der Beschäftigten (die teilweise lange Pendelstrecken mit Bahn oder Bus haben) HomeOffice ohne Probleme möglich ist, will man davon nichts wissen. Und wenn selbst die Landesverwaltung nicht mit gutem Beispiel vorangeht, wie will man dann eine Kontaktreduzierung erreichen????

samro
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sehr geehrter herr minister

es ist wirklich eine leistung dass sie nach eineinhalb jahren noch nicht verstanden haben dass bei uns mit eigenverantowrtung und empfehlungen null weitergeht.
verordnung her schnellstens. oder koennen sie nicht verstehen was in den spitaelern los ist?

eston
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Impfpflicht statt Empfehlungen

Wann begreift Mückstein endlich, dass er nicht Onkel Doktor ist, sondern Minister mit Staatsgewalt

tomtitan
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HO hat bei uns super funktioniert -

leider wurde es ziemlich zurückgeschraubt....

waggef
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Er soll verordnen!

Als Minister hat er dazu das Recht und die Pflicht, Maßnahmen zu verordnen! Er braucht niemanden zu fragen.

wischi_waschi
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waggef

Ja, leider!

Mein Graz
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@wischi_waschi

Wäre Kickl in diesem Amt und würde es verordnen, du würdest ihm freudestrahlend und dankend folgen...

wischi_waschi
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Mein Graz

Bitte keine Daumen nach unten drücken, Mein Graz hat recht....
Ich, liebe Kickl!!!!!!

kukuro05
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Mückstein...

...ist Turnschuhträger.
Sonst nichts.

kukuro05
8
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Angst vor Wählerstimmen...

...es werden nur noch Empfehlungen ausgesprochen

Feiglinge, Versager, Opportunisten. Hochbezahlt

Lepus52
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Dr. Rendi-Wagner

hat sich höflicher ausgedrückt

Balrog206
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Wenigstens

Mal ein Vorschlag der uns / mich nicht betrifft !

Ogolius
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Die Schwarze/türkise Seuche…

wird auch diesem Grünen den Kopf kosten. Herr Werner kann sich schon langsam um einen neuen Nachfolger umsehen 😳

Landbomeranze
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Seit wann laboriert der Gesundheitsminister

an einer türkisen Seuche. Ich dachte der ist grün.

ragu
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Mückstein

empfiehlt und empfiehlt, kann eh keiner mehr hören!Muss früher wahrscheinlich als Kellner gearbeitet haben und vielleicht einen guten Rotwein zum Hirschgulasch empfohlen haben !

Robruck
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@ragu

Mückstein kann nur empfehlen sonst hat er mit den Türkisen einen Krieg.

Ich wäre sowieso für einen harten Lockdown für alle (Bin geimpft)
damit wir die Zahlen endlich in Griff bekommen.

AIRAM123
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Wir arbeiten noch die Scherben

… der ersten Home Office Wellen auf…
Fürchterlich. Danke an alle die tatkräftig an der 3 Welle mit gewirkt haben.

Alfa166
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Also das kann ich nicht verstehen, bei uns in der Firma war die HO Zeit zum Teil

Produktiver als davor. Ich arbeite im Engineering in einem großen Intralogistik Unternehmen bei Graz. Bis auf die anfänglichem Verbindungsprobleme (geschuldet den unvorbereiteten Internetanbietern) ist alles gut abgelaufen, die Projekte wurden sehr gut und termingerecht abgearbeitet.

melahide
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Bei uns

war es zum Glück auch so. Wir waren gerade im Umstellungsprozess zum papierlosen Büro. Mit dem Lockdown ging der Umstieg rasant schneller. Virtuell haben wir uns alle 2-3 Tage zusammen gesetzt… ging alles. Für eingeschränkten Kundenkontakt hatte jeder einmal die Woche Präsenzdienst im Büro, man war dort aber zumeist allein. Bei uns merkte man in der Qualität der Arbeit keinen Unterschied. Nur eine Person hat geschwächelt, das war früher und danach aber auch schon so. Die ist jetzt auch nicht mehr bei uns.

nussrebell
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Das ist schön...

... für Sie! Es gibt aber auch Büro-Jobs in kleinen Firmen, Jobs, bei denen man auf Unterlagen im Büro zugreifen können muss, auf Unterlagen von Kunden angewiesen ist. Soll ich jetzt jedem meine Privatadresse mitteilen?🙄

Alfa166
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Neim sollen Sie nicht, solange Sie nicht in der Eigentümer Abteilung sitzen,

Sollte es Ihnen bei nicht lösbare Aufgaben im Homeoffice eigentlich kein Kopfzerbrechen bereiten, da es dann halt nicht geht. Basta. Ich habe einen Arbeitsvertrag mit meiner Firma, in der auch festgehalten ist, dass ich Arbeitsleistung erbringe und nicht, dass ich mir tage- bzw. nächtelang den Kopf über nicht lösbare Dinge zerbrechen soll.

sommersprosse5
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Nach Möglichkeit

Es steht ja auch im Text, wo es möglich ist!!! Wo ist jetzt das Problem?
Bei uns hat Homeoffice auch sehr gut funktioniert.

nussrebell
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Immer diese...

... Aggression hier...😒

gm72
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Niemand wurde aggreasiv

Man hat ja nur erläutert. Ihr erster Kommentar beinhaltet ja eine Aussage, die vielleicht für Sie oder Ihr Unternehmen zutrifft. Na dann ist offensichtlich bei Ihnen kein HO möglich. Das ist aber nicht überall so und muss freilich immer individuell abgewogen werden.