Streikrecht in ÖsterreichStreiken für mehr Lohn - ja, dürfen's denn das?

Es ist nicht der erste Streik der Metaller in Österreich. Der größte letztere Metallerstreik fand im Jahr 2011 statt, damals ebenfalls wegen stockender Lohnverhandlungen. Im stärksten Streikjahr der österreichischen Geschichte, 2003, ging es allerdings um ein allgemeinpolitisches Anliegen, die Pensionsreform.

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OBEROeSTERREICH: PROTESTMARSCH DER MAN-BESCHAeFTIGTEN IN STEYR
© FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM
 

Streiks sind selten in Österreich. Die Tradition der Sozialpartnerschaft, der Umstand, dass die Löhne und Gehälter in den meisten Branchen in Österreich kollektivvertraglich geregelt sind und der Wille aller Beteiligten, sich am Verhandlungstisch zu einigen, führen dazu, dass die Zahl der Streiktage in Österreich überschaubar ist. Am häufigsten gibt es Streiks und Streikdrohungen in Branchen, in denen viele Arbeitnehmer Mitglied bei der Gewerkschaft sind, wie aktuell die Metaller oder zuletzt, im Jahr 2020, auch die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft.

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