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Brauerei-KVMit Streikfreigabe in sechste Verhandlungsrunde

Für 3500 Brauereibeschäftigte steigt am Montag die sechste KV-Verhandlungsrunde. Gewerkschaft erhöht Druck mit Streikfreigabe vom ÖGB. 3,9 Prozent Lohnerhöhung gefordert, im Vorjahr gab es 3,2 Prozent.

Bisher keine überschäumende Stimmung in den Brauerei-Lohnverhandlungen
Bisher keine überschäumende Stimmung in den Brauerei-Lohnverhandlungen © APA/Roland Schlager
 

Vor der sechsten Runde der Kollektivvertrags-Verhandlungen für die 3500 Brauerei-Beschäftigen am Montag ist vom Gewerkschaftsbund ÖGB eine Streikfreigabe erfolgt. "Wird am Montag kein KV-Abschluss erreicht, werden die Versammlungen wieder aufgenommen und in Warnstreiks übergehen", machten die Verhandler auf Arbeitnehmerseite, Anton Hiden und Bernhard Hirnschrodt, am Sonntag in einer Aussendung Druck.

Bereits im vergangenen Jahr hatte erst die sechste Verhandlungsrunde eine Einigung gebracht, womit Warnstreiks in letzter Minute abgewendet wurden. Die Brauerei-Beschäftigten erhielten damals rückwirkend per 1. September 3,2 Prozent Lohn- bzw. Gehaltserhöhung. Diesmal starteten im August die KV-Verhandlungen mit einer Forderung der Gewerkschaft nach 3,9 Prozent Lohnplus. Nach dem Metaller-Abschluss mit einer Steigerung von 2,7 Prozent könnte auch bei den Brauereien beim Plus ein Zweier vorne stehen.

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