Analyse von Peter PlaiknerDer Superwahltag brachte die Rückkehr des Sozialen

Die Gemeinsamkeit des Superwahltags ist keine rote Welle von der Ostseeküste bis in die Steiermark. Doch hier wie dort entscheiden wieder soziale Themen den politischen Wettbewerb.

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Die KPÖ punktete in Graz mit sozialen Themen © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Auch Zwerge haben klein angefangen: Die KPÖ konnte ihren Stimmenanteil auf mehr als drei Prozent erhöhen und die Mandate im Gemeinderat auf zwei verdoppeln. Dies beschreibt nicht nur die beiden historischen Zugewinne in Graz 1988 und 1993. Das ist zugleich eine Fußnote zur Kommunalwahl vom Sonntag in Linz. Dort liegt die SPÖ nach leichtem Plus mit 34,4 Prozent weit voran. Nahezu exakt gleich stark wie in Graz noch 1993.

Kommentare (3)
mtttt
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Bedenklich

ist die Entwicklung. Und dies ist die Antwort. Bei aller Liebe zu einer liberalen Gesellschaft, wenn ein Klima des unsichtbaren Kastenwesens herrscht, in dem sich niemand mehr was erarbeiten kann, wird es bedenklich. Banken finanzieren nur mehr Immobilien, die Blase uebersehend. Für junge hungrige Menschen bleiben nur mehr die Investoren, die 10% plus verlangen, und das ziehende Pferd bleibt immer übrig. Auf Sicht zerstört es die Volkswirtschaft. Auch als Anhänger von Liberalität, Entscheidungs- und Handlungsfreiheit darf man den Kollateralschaden nicht übersehen, der ist auf Sicht tödlich.

Helmut67
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Die SPÖ

Schläft!!!! Wenn der Arbeiter durch Arbeit keine vernünftige Wohnung leisten kann. IST WAS FAUL IM STAAT. 1000€+ für eine halbwegs gute Wohnung ist nicht leistbar für einen Arbeiter.

Horstreinhard
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Josef Urschitz hat in der Presse richtig analysiert

Bezogen auf die Enteignungsphantasien in Berlin zeigt er glasklar auf, dass es um das Verhältnis von Angebot und Nachfrage geht und dass die Öffentliche Hand nur für mehr Angebot sorgen muss.