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Corona-FrustStimmung im Keller: "Die Politik ist mit daran schuld"

Politikwissenschaftlerin Sylvia Kritzinger hat das Ohr an der Bevölkerung: Im Herbst brach die Zustimmung zum Corona-Krisenmanagement der Regierung massiv ein. Und die Österreicher spalteten sich in Meinungs-Camps, die unerwartet stark polarisieren.

Sylvia Kritzinger: "Die Politik  kann und muss alles erklären"
Sylvia Kritzinger: "Die Zahl derer, die gegen alles sind, ist nicht so groß, aber auch sie müssen ernst genommen werden." © KK
 

Heute beginnt eine Woche des Durchatmens und Abwartens. Am 15. März werden die aktuellen Corona-Infektionszahlen evaluiert. Danach fällt die Entscheidung, ob, wie vorgesehen, am 27. März die Schanigärten öffnen können.

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himmel17
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"Tschuldigung", ABER ...

Sylvia K. sieht aus, als ob ihr Partys abgehen würden. Die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher genießt die wohlverdiente Ruhe. Die Stimmung ist top! Ganz persönliche Meinung(-sumfrage).

Reipsi
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Da bin ich leider nicht

Ihrer Meinung, aber erstens ist Sie Wienerin, also Rote, und zweitens kann man nur froh sein das man diese Regierung zu diesen Zeiten hat. Außerdem gscheite Leit vor mit ihren Ideen, aber bitte dann auch die Verantwortung übernehmen.

lucie24
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Sehr

abgegriffen Ihre Argumente....

Laser19
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Der kapitale Fehler war die Politisierung der Ampel

darauf wurde aber von Anfang an hingewiesen. Mit einer auf Fakten und Regeln basierten und schnellen Steuerung auf Bezirksebene mit strikten lokalen Lockdowns würde jeder lokale Hotspot rasch im Keim erstickt. Man müsste nicht einmal das ohnehin nicht funktionierende Tracing strapazieren. Auch die lokale Solidarität würde damit aktiviert, die derzeit völlig aussen vor ist, da lokale Hotspots ohnehin keinerlei lokale Konsequenzen haben.
BM Anschober versteht wie vieles auch nicht, dass ihn die Landeshauptleute ständig an der Nase herumführen, um lokale Auswirkungen auf die österreichweite Ebene zu tragen und ihm den schwarzen Peter zuzuschieben.

HannesK
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Gefahr akut - also weitere Maßnahmen dagegen!

Merkt denn keiner von den vielen Altklugen, dass das Virus immer schneller als die Politik ist - die Zahlen der vergangenen Tagen, die vermehrte Aufnahme schwerer Fälle in Spitälern, beweist doch wie todernst diese beschissene Pandemie ist und weiterhin sein wird. Strenge Maßnahmen und nur diese verhindern vieles. Die Mehrwertfrage zählt täglich: -was ist uns wichtiger: Abwehr der tödlichen Gefahr oder ein Wirtshausbesuch???

Schubarsky
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"Todernst"?...

...echt jetzt? Sie hängen wahrscheinlich täglich an den "Inzidenzen" und sonstigen kolportierten Horrorzahlen.
Bitte (mit Maske auf) im Keller aussitzen - dann schützen SIE sich vor der TÖDLICHEN GEFAHR!
Uns ist's derweil ziemlich "wurscht".
Das LEBEN geht derweil weiter...

Laser19
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Das Virus ist nicht schneller als die Bevölkerung

nur die Politik ist so elend langsam. Das ist auch der Grund für die Unzufriedenheit. Jeder erwartet sich die Lösung eines lokalen Problems in Stunden oder Tagen, die Politik braucht aber Wochen oder macht einfach gar nichts.

blackpanther
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Oder

Was ist uns wichtiger? Sinnlose Demos durch den Mob, gesteuert von Kickl und Konsorten, Demos, die dann das Virus verbreiten und somit für weitere schwere Erkrankungen bis hin zu weiteren Todesfällen verantwortlich sind ( und von denen sich das Virus nicht beeindrucken läßt), oder Abwehr der tödlichen Gefahr durch Unannehmlichkeiten wie Masken tragen, Abstand halten, Testungen und Hygiene?

Schubarsky
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...der "TÖDLICHEN GEFAHR"

...Sie haben vermutlich auch seinerzeit für das Gastro-Rauchverbot gestimmt um der TÖDLICHEN GEFAHR" in verräucherten Gaststuben zu entgehen?
Ja.
Das Leben ist tendenziell "tödlich".
Aber vor dem Tode sollte es auch gelebt werden...
Egal.
Vor Angst vor dem TÖDLICHEN VIRUS gestorben, ist auch gestorben (oder eben vorher nicht gelebt)...

Swwi07
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Warum die Politik?

Als wäre die Pandemie eine Erfindung des Kanzlers und des Gesundheitaministers. Unzählige Experten weltweit und fast überall die gleiche Situation. Täglich diese neuen Besserwisser, die Nichts aber schon gar Nichts zur Verbesserung der Sitation beitragen. Ein Teil unserer Gesellschaft kämpft großartig gegen diese Pandemie an, ein beachtlicher Teil aber führt sich auf wie wild gewordene Hunde.
Ein leichter Lockdown und dann muss alles wieder holodero weitergehen. Was zählt schon ein Menschenleben wenn es nicht das Eigene ist....

hfg
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Es ist nur die Politik schuld

Weil von der EU abwärts leider wenig bis gar nichts optimal funktioniert-es sind nur Beamte beschäftigt, die teilweise überfordert, inkompetent und großteils unfähig sind. Man kann in vielen Staaten sehen, das es eindeutig wesentlich besser funktioniert. Bei uns gibts nur immer Ankündigungen und Ausreden. Gestern bei einer Diskussion im ORF hört man nur wie gut die EMA ist, wieviel Impfstoff die Firmen liefern werden usw. nur das Tempo ist unglaublich langsam und es gibt speziell für junge Menschen und viele Firmen überhaupt keine positiven Perspektiven es bleibt und wird alles zugesperrt eine Impfung noch heuer ist für viele unwahrscheinlich. Jedes Bundesland macht irgendetwas Anderes. Aber dadurch entsteht immer mehr Frustration und Unverständlich ist ohnehin fast Alles. Die Zahlen steigen trotz enormer Freiheitseinschränkungen und es gibt keine klare Strategie. Der Unmut steigt ständig. Das hat nichts mit Leugnen zu tun viele haben enorme Existenzängste.

Apulio
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Mit den teilweise Rechts-und Verfassungswidrigen

Verordnungen und fragwürdigen Eintrittstest wie Friseur und möglicherweise auch für Gastgärten verliert die Bevölkerung das Vertrauen.
Beim VGH liegen hunderte Beschwerden wegen COVID-19-Verordnungen, einige oder vielleicht sogar viele werden vermutlich wieder für rechtswidrig erklärt werden, aber vermutlich erst in Monaten.
Ist das notwendig? In jeden Ministerium sitzen Verfassungsjuristen,im Bundeskanzleramt der Verfassungsdienst.

Patriot
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Kurz hat leider nicht das Format,

dass ihm die Mehrheit der Menschen glaubt und vertraut! Das kann man sich auch nicht mit 210. Mio. Steuergeld zur Selbstbeweihräucherung wegmanipulieren lassen!

herwag
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???

kurz kein vertrauen ? - dann schau dir das nationalratswahlergebnis an
:-)))

Patriot
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@hewag: Die Wähler*innen haben Kurz

bei den letzten NR-Wahlen mit einem Vertrauensvorschuss ausgestattet. Der ist jetzt im selben Ausmaß weg!

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@herwag, und was hat das mit dem jetzigen Vertrauen zu tun?

Die österr. Bevölkerung ist mit den Handlungen der Regierung nicht zufrieden. Das spürt man in allen Bereichen dieses Landes und auch dein Basti spürt das. Daher seine Panikaktionen wie ein Brief an die WKSTA usw.. Ja, nach den neuesten Umfragen hat die Regierung ihre Mehrheit verloren. Wen wundert's, doch das Volk beurteil eine Regierung nach deren Arbeit und nicht nach Wahlergebnissen vor eineinhalb Jahren.

peso
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man kann alles Schlechte den Regierenden zuschieben, aber die Schuld bleibt trotzdem beim einzelnen Ignoranten

Die Regierung hat IMMER die Werte für eine mögliche Besserung der Lage mitgeteilt, nur vergessen das halt viele gerne und schnell wieder. Die BRG hat aus meiner Sicht nur zwei Fehler begangen, nämlich:
1. war/ist sie zu nachgiebig und müsste viel härter/rigoroser gegen Coronaverweigerer vorgehen
2. hat sie den Bundesländern (in Zeiten der Pandemie) viel zu viel Freiheiten gewährt und ihnen ein viel zu großes Mitspracherecht zugestanden

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@peso, härteres Vorgehen gibt die Gesetzeslage nicht her, doch da ist die Regierung selbst schuld!

1. war/ist sie zu nachgiebig und müsste viel härter/rigoroser gegen Coronaverweigerer vorgehen.
Wie Peso, wie?!
Wenn wir Pech haben werden die Verordnungen, welche die persönliche Freiheit betreffen, wieder aufgehoben, wenn man einige Verfassungsrechtler und Frau Meinl-Reisinger hört. Laut Epidemiegesetz können solche Verordnungen nur erlassen werden, wenn das Gesundh.system am kippen ist. Präventive, also sinnvolle, Maßnahmen wie wir sie jetzt haben, sind im Gesetzt nicht vorgesehen. Ich bin nicht kompetent genug um das zu beurteilen, doch ich befürchte wir werden es bald sehen. Jetzt hat man den Kickl angezeigt und ich bin mir sicher er hat nur auf einen Anlassfall gewartet um zum VfGh zu gehen.

hfg
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Gehts noch

Die Regierung, die EU und die Bundesländer machen praktisch nichts sehr gut. Es arbeiten überall gut situierte Beamte in einem Tempo und einer Qualität wo jede private Firma Konkurs anmelden müßte. Aber das Problem ist sie alle glauben, das sie sehr gut sind nur leider hält das absolut keine Vergleiche stand. Ich bin der Meinung das ein Großteil der Bevölkerung im Vergleich viel besser agiert und abschneidet.

Stemocell
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‚Unerwartet‘ stark polarisiert?

Was genau erwartet man sich, wenn man als Entscheidungsträger von hunderttausenden Toten, autofahrenden Viren und Babyelefanten als Längenmaß spricht? Natürlich polarisiert das, nach einem Jahr Pandemie haben wir jetzt ein Lager, das jeden Moment vor Angst stirbt und sich am liebsten für den Rest des Lebens zu Hause einsperren würde und ein anderes Lager, das die Existenz des Virus gleich völlig leugnet und mit Bibelzitaten und geimpften Mikrochips um sich wirft. Letztendlich ist diese absurde Lage zwar auf das Virus zurückzuführen, die Politik bemüht sich aber auch nicht gerade, die Situation zu beruhigen. Es ist sicher nicht förderlich, ständig der eigenen Bevölkerung die Schuld für alle negativen Entwicklungen zu geben bzw. von einem Korruptionsskandal in den nächsten zu stolpern, während da draußen eigentlich eine Krise zu managen wäre. Wir können nicht für immer unser ganzes Leben dem Virus unterordnen, irgendwann muss Schluss mit Lockdown und co. sein.

Lodengrün
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Die Diskrepanz

liegt in der Tatsache das wir einen Kanzler haben der seine Vorstellungen befriedigt sehen will während die Bevölkerung andere Bedürfnisse hat. Wenn jemand in der Familie den Dandy mimt reibt sich das auch beim Alltag der anderen.

feringo
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Bis zum Licht am Ende ...

Gingen die Maßnahmen tatsächlich ins Leere, hätten wir brasilianische Verhältnisse oder solche wie in Mali und zuvor in Italien.
Unsere Geduld wird stark beansprucht, keine Frage. Doch unter der Aussicht in ein, zwei, drei Monaten die Sache überstanden zu haben, sollte die Vernunft zum Durchhalten stärken.

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@feringo, wer behautet etwas anderes, als maximal die Leugner? Die Frage ist jedoch eine andere.

Natürlich haben die Maßnahmen etwas gebracht, Das ist jedoch Propaganda par exzellance, wenn man sich die Todeszahlen von Oktober bis jetzt ansieht.
Der Lockdown z.B. im Herbst/Winter 2020/21 hat natürlich etwas gebracht, allerdings hätte er gemacht werden müssen, hätte man früher gegengesteuert? Hätte es zu diesen harten Maßnahmen kommen müssen, hätte man im Sommer nicht geschlafen und so wie Finnland in den wichtigen Bereichen aufgerüstet? Immer vom "Schlechtesten Beispiel" (Brasilien) auszugehen ist sehr billig!
Wie fähig ist diese Regierung wirklich? Sieht man das nicht bzgl. Impfung? Die Impfkompetenz wurde von der Regierung freiwillig !!! an die Länder übergeben. Jetzt sieht man seit Wochen tatenlos zu welches Chaos besteht, wie unzufrieden die Bevölkerung ist und noch immer tausende Impfdosen nicht gespritzt wurden, jedoch täglich im ORF die Werbung läuft, sich ja impfen zu lassen. - Das ist die Realität. Nicht Brasilien, da hast du recht, aber noch immer unseres Landes NICHT würdig!

Zhara
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Therapie mit starken Nebenwirkungen: Zerstörung beruflicher Existenzen

Viele Selbstständige, Angestellte, bereits Arbeitslose ect. werden es nicht. "überstanden haben", die sind dann oder auch jetzt schon erst richtig in die Krise geschlittert und müssen die Zerstörung ihrer beruflichen Existenz hinnehmen!

Lodengrün
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Das zu vergleichen

ist wohl weit hergeholt. Das wäre ja so als würden wir Burkina Faso beim Einkommensvergleich heranziehen. Und in 3 Monaten ist der Spuk nicht vorüber. Da müsste wir bei einer Impfquote von zumindest 60% liegen. Das wir dies nicht schaffen liegt wohl auf der Hand. Erinnern wir uns wann der Kanzler die 80 jähren durchgeimpft haben wollte. Er wusste zwar das das ein Wunschdenken war, es war aber eine feine Schlagzeile.

bebi
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Schuldgesellschaft

Ich finde es erstaunlich, dass in unserer Gesellschaft sofort nach Schuldigen gesucht wird. Damit geben wir die Verantwortung sofort an andere ab. Und wir werden automatisch passiv.
Solange wir mit dieser Grundeinstellung unsere Gesellschaft pflegen, verhindern wir Fortschritt und das Finden von Wegen aus der Krise. Überwinden der Pandemie und des Corona-Frustes können wir nur gemeinschaftlich. Daher ersuche ich um Förderung der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit. Schuldzuweisung spaltet immer.
Daher mein Ansatz:
Schluss mit der Schuldigensuche - Starten mit lösungsorientierter Kommunikation.

 
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