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Harte MaßnahmenDer erfolgreiche Weg der Balkanländer aus der Coronakrise

Weniger Opfer, mehr Normalität: warum sich die Länder des früheren Jugoslawien in der Coronakrise so gut behauptet haben.

"Für unsere Helden" steht auf dieser Wandmalerei in Novi Sad © AFP
 

Balkan-Mafia, Balkan-Methoden, Unordnung und Organisierte Kriminalität – an negativen Stereotypen über den Balkan und das ehemalige Jugoslawien besteht seit Karl Mays Zeiten wahrlich kein Mangel. Doch im Kampf gegen das Coronavirus haben sich die Staaten des ehemaligen Jugoslawien und Albanien wahrlich gut geschlagen, trotz eines Gesundheitssystems, das vielerorts durch Abwerbung aus der EU unter einem spürbaren personellen Aderlass leidet. Das zeigt ein Blick auf einige ausgewählte Länder, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Staaten dieses Teils des Balkans zwischen 650.000 und sieben Millionen Einwohner zählen.

Kommentare (8)

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samro
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take care

''dass die Beschäftigten in diesen Heimen praktisch mit ihren Schutzbefohlenen gelebt haben und von jedem physischen Kontakt mit der Außenwelt abgeschlossen waren; dies betraf auch das Familienleben. Das zeigt, wie groß die Opferbereitschaft und die Anstrengungen des Pflegepersonals waren, um zu verhindern, dass das Virus die alte Bevölkerungsgruppe befallen konnte. ''

dazu ist haltauch nicht jedes land bereit. die pfleger haben auch familie. aber grossartig was dort ging.

samro
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massnahmen

wenn man sieht wie in zb serbien die leute nicht nur jeden tag ab 17 uhr sondern auch fr sa so die ausgangssperre mit getragen haben. und ich erinnere mich an einen bericht in dem ein mann in einem dorf sagte: ok wenn es noetig ist tun wirs. das ist richtig.
und nun oesterreich: aktivitaeten im freien beschraenken und raus fuesse vertreten war unser auftrag. da gabs noch immer die die bergtouren machen mussten. radtouren stolz hier mit 80km beschrieben.
die die jammerten dass wir nun eingesperrt seien obwohl wir rausgehen konnten.
und da will man fragen warum das dort so erfolgreich war und wir nicht das gleiche getan haben?

ichbindermeinung
31
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weit besser als Österreich

also hat das folgedessen in vielen anderen Ländern viel besser funktioniert als in Österreich, da Österreich sehr schwer getroffen wurde

scionescio
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Der wesentliche Unterschied liegt augenscheinlich darin ...

... dass man die Risikogruppen geschützt/isoliert hat und vor allem rechtzeitig und konsequent begonnen hat - ganz im Gegensatz zum Herrn Kurz!
Selbstverständlich gehört auch eine Portion Glück dazu: wie @Carlo62 schon gesagt hat, hatten wir einen Superspreader in Ischgl und auch andere Ländern wie zB Belgien (die ident zu Österreich reagiert haben) hatten das Pech, ein paar Superspreader aus Ischgl importiert zu bekommen.

Carlo62
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Gibt es, außer zu Tesla, einen Kommentar von Dir,

der keinen politischen Seitenhieb beinhaltet? Ohne den hier völlig unnötigen sidestep zu Hr. BK Kurz wäre Dein Kommentar nämlich durchaus lesenswert!

scionescio
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@Carlo62: Was kann ich dafür, dass sich der Herr Kurz durch Intrigantentum, Inszenierung, Marketing und Schauspielerei in eine Position gebracht hat, wo er durch seine Überforderung maximalen Schaden stiftet?

Ich mache mir einfach Sorgen, in welchem Österreich meine Kinder leben werden - der Herr Kurz bringt das Land in eine Richtung, die mir nicht gefällt.

samro
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generell

@scionescio
vielleicht sollten sie ienmal generell sagen wie sich ein ideales oesterreich vorstellen?
wer regiert?
was soll getan werden?
und in welchem land sie bessere chancen zur zeit sehen wuerden.

Carlo62
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Wenn die Maßnahmen ähnlich sind,

hängt viel von den Ausgangsbedingungen ab. Leider gab es in Österreich mit dem Hot Spot Ischgl einen Mega-Spreader am Anfang, aus dem sehr viele Cluster österreichweit hervorgegangen sind. Die Entwicklung der Kurven relativ zueinander sind sehr ähnlich.