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Stockende ErweiterungSollte der Balkan zum antiwestlichen Vorposten werden, bekommt die EU das als erstes zu spüren

Seit Jahren hält die EU den westlichen Balkan hin. Will sie nicht ihren letzten Kredit verspielen, sollte sie den Ländern der Region attraktive Alternativen zum Beitritt anbieten.

Plattenbau mit chinesischer Fahne in Belgrad
Plattenbau mit chinesischer Fahne in Belgrad © (c) AP (Darko Vojinovic)
 

Siebzehn Jahre sind, gemessen an den Jahrtausenden europäischer Geschichte, eine Bagatelle. Doch wenn man diese Zeit wartend verbringen muss, ist es eine kleine Ewigkeit. Siebzehn Jahre, so lange harren die Westbalkanländer nun darauf, dass man ihnen den Einlass in die EU gewährt, der ihnen 2003 auf dem Gipfel von Thessaloniki zugesagt wurde.

Kommentare (4)

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ichbindermeinung
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3,3 Milliarden

arte tv Verfügbar vom 07/05/2020 bis 06/06/2023
Corona dominierte auch die politische Agenda auf dem EU-Westbalkan-Gipfel am Mittwoch. Rund 3,3 Milliarden Euro hat die Europäische Union den sechs Ländern (Serbien, Montenegro, Mazedonien, Kosovo, Albanien, Bosnien-Herzegowina) zur Bewältigung der Pandemie bereitgestellt – mehr als jeder anderen Ländergruppe. Die Botschaft ist klar: Die Zukunft des Westbalkans soll in der EU liegen. Doch der Beitrittsprozess kam in den letzten Jahren nur schleppend voran und auch der virtuelle Gipfel in Corona-Zeiten bot den Kandidaten keine neuen Beitrittsperspektiven.

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hermannsteinacher
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"den Balkan"

gibt es nicht,
nur dumme Zeitungsfritzenrederei.

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KleineZeitung
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Wortwahl

Ihre Kritik habe ich an die Kollegen weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

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zweigerl
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Aussichtslose Erpessungspolitik

Man kann diese "Gefahr" der ökonomisch-strategischen Annäherung der Balkanländer an europaferne despotische Staaten wie China, Russland und Türkei an die Wand malen, realistisch ist das Szenario nicht. Die gemeinsame Geschichte, der massentouristische Personenaustausch, die Gastarbeiterinvasion und die Bosnienhilfe, der Migrationspakt - all das wirkt sprach- und kulturübergreifend und lässt sich doch nicht durch (vage) Handelsversprechungen so weit ungeschehen machen, dass es diesen südlichen Ländern die Erpresserkarte in die Hand spielt: Entweder ihr gebt und gebt - oder Putin und Erdogan kommen. Geht's noch?

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