Die Botschaft war klar. Nach der bitteren 1:2-Niederlage im EM-Achtelfinale gegen die Türkei trat Michael Gregoritsch vor die Kamera und nutzte die Euphorie, die das ÖFB-Team zuvor entfacht hatte, für eine politische Botschaft: „Wir können alle stolz darauf sein, dass es in Österreich kaum Ausschreitungen oder negative Vorfälle gegeben hat. Ich glaube, man hat auch gesehen, dass wir alle in diesem Land für eine Sache stehen können, die gut ist. Ich glaube, dass wir weit weg von rechtem Gedankengut sein sollten und wissen, wie wichtig es ist, dass wir alle gleich sind.“
Politische Äußerungen von Gregoritsch und Co
Peter Filzmaier: „Die Erzählung vom unpolitischen Sport ist Unsinn“
Die laufende Europameisterschaft bringt neben sportlichen Glanzlichtern auch viele politische Äußerungen. Doch was können diese Aussagen bewirken?
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