Plastik und Abfall vermeiden, mit Ressourcen sorgsam umgehen sowie regional und saisonal einkaufen – das sind die ganz persönlichen Neujahrsvorsätze der Österreicherinnen und Österreicher, um einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. In Bezug auf Mülltrennung sind vor allem junge Menschen um Nachhaltigkeit bemüht: 30 Prozent der 14- bis 29-Jährigen bestätigen, ihren Abfall im neuen Jahr noch besser trennen zu wollen.

Die Jungen – die Generation Z – gelten als Recyclingmuffel. Das könnte sich ändern, denn für das kommende Jahr haben sich 30 Prozent aller 14- bis 29-Jährigen vorgenommen, Abfall und Wertstoffe besser zu trennen. Im Detail sind allerdings vor allem Ältere um eine sorgfältige Entsorgung bemüht, zum Beispiel bei Problemstoffen: Während 41 Prozent der über 50-Jährigen alte Batterien ausschließlich zu Sammelstellen bringen wollen, bestätigen das nur 14 Prozent der Jungen.

Weitere gute Vorsätze

Was kann jeder Einzelne für den Umweltschutz tun? Der Jahreswechsel bietet sich an, um über eigene Verhaltensweisen nachzudenken und sich neue Vorsätze und Ziele zu stecken. An oberster Stelle im Fokus der Österreicherinnen und Österreicher steht die Vermeidung von Plastik (45%) – bei Sackerln, bei Verpackungen und Flaschen. An zweiter Stelle ist den Befragten ein wichtiges Anliegen, Abfall zu reduzieren (42%), gefolgt von dem Vorsatz, mehr regionale Produkte, statt Importware zu kaufen (41%).

Grundsätzlich haben sich 40 Prozent aller Befragten vorgenommen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren und nur so viel einzukaufen, wie tatsächlich benötigt wird. „Abfall ist eine wichtige Ressource, die im Bestfall recycelt wird und so zum Umweltschutz beiträgt“, bestätigt Gabriele Jüly, Präsidentin des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB). „Jeder, der seinen Abfall gewissenhaft trennt, schont unsere Ressourcen und unterstützt die Kreislaufwirtschaft.“ Jeder Vierte plant, 2022 seinen Abfall noch besser zu trennen, vor allem junge Menschen unter 30 Jahren.