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''Jet-Set-Lifestyle''Greenpeace-Report: Wesentlich mehr CO2 durch Reiche als Arme

Reichste Zehntel österreichsicher Privathaushalte emittiert über viermal mehr als unterstes Zehntel - NGO fordert Preis für "Jet-Set-Lifestyle".

Reichste Zehntel österreichsicher Privathaushalte emittiert über viermal mehr als unterstes Zehntel © APA (dpa)
 

Ein am Dienstag publizierter Greenpeace-Report hat die CO2-Emissionen der Österreicher anhand der Einkommen untersucht. Die reichsten zehn Prozent der Privathaushalte emittieren laut Analyse über viermal so viel CO2 wie die untersten zehn Prozent der Haushalte. Eine Ungleichverteilung, auf welche die Politik etwa mit einem öko-sozialen Steuermodell reagiere sollte, fordert die NGO.

"Alleine mit ihren dicken Autos und ihrem dekadenten Jetset-Lifestyle verbrauchen die Eliten gleich viel Treibhausgase wie die ärmsten Haushalte insgesamt ausstoßen, also etwa für Wohnen, Energie und Lebensmittel. Dieses klimazerstörerische Verhalten auf Kosten aller braucht endlich einen gerechten Preis", hielt Greenpeace-Programmdirektorin Sophie Lampl fest. Verglichen mit dem mittleren Einkommen verbraucht das reichste Zehntel immer noch mehr als doppelt so viel CO2 wie der Medianhaushalt. Letzterer emittiert demnach 21,3 Tonnen an CO2-Äquivalenten pro Jahr; dies entspricht 9,6 Tonnen an CO2-Äquivalenten pro Kopf.

Daten über die Verbrauchsausgaben der Privathaushalte in Österreich herangezogen

Studienautor Marco Frascati hielt angesichts der "krassen" Unterschiede im CO2-Fußabdruck auf die Wichtigkeit hin, sich vor Augen zu halten, dass Österreich eines der Länder mit der geringsten wirtschaftlichen Ungleichheit sei. Jedoch müsse unter der Berücksichtigung des Ziels Klimaneutralität bis 2040 auch Interventionen bei individuellen, verhaltensbezogenen Aspekten erfolgen.

"Zur Quantifizierung der CO2-Emissionen, die auf den Lebensstil und das Konsumverhalten der österreichischen Haushalte zurückzuführen sind, wurden Daten über die Verbrauchsausgaben der Privathaushalte in Österreich herangezogen, wie sie in der aktuellsten derartigen Konsumerhebung 2014/15 von Statistik Austria zu finden seien. Greenpeace forderte aufgrund der Analyse die rasche Etablierung eines fairen, öko-sozialen Steuermodells: konkret eine Bepreisung von klimaschädlichen Emissionen in Kombination mit einem Ökobonus. Ebenso brauche es eine deutliche Verteuerung "besonders zerstörerischer und elitärer" Aktivitäten wie Vielfliegen oder der Nutzung extrem klimaschädlicher, überdimensionierter Autos.

Wie wichtig eine faire Umverteilung im Zuge der Einführung eines dringend notwendigen CO2-Preises ist, zeige der internationale Vergleich so Greenpeace: "Während in der Schweiz der CO2-Preis mit Ökobonus zur Umverteilung von Einkommen und steigenden Investitionen in nachhaltige Heizsysteme führte, startete ein CO2-Preis ohne soziale Abfederung in Frankreich die berüchtigten Gelbwesten-Proteste."

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Danke für Ihr Verständnis.

Plantago
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Selbsverständlich sind Umweltschützer wie Al Gore oder Arnold Schwarzenegger,

die für die gute Sache um den Globus jetten, davon ausgenommen.

schadstoffarm
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das hätt ich mir jetzt nicht gedacht

man lernt nie aus.

RonaldMessics
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Viele Wohlstandskinder...

....sind eine Schande.

Horstreinhard
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Arnie kommt ja auch wieder um Privatjet

zu einer Weltklima-Rettungs-Veranstaltung...

schadstoffarm
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Unsinn

oft wiederholt macht auch keinen Sinn.

langsamdenker
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Ist das jetzt das Zehntel dass in Wien grün wählt?

Ich frage für einen Freund, der grad untentschlossen ist, wen er jetzt PC-mäßig verachten muss.

langsamdenker
6
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Oder ist es das Zehntel, DAS in Wien grün wählt?

Frage an die Rechtschreibwächter.

schadstoffarm
3
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irrerelevant

mir sitzen im selben Boot, Parteihickhack ist fehl am Platz. Der börgermampfende Kogler ist einer von uns, wie du und ich.

Plantago
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Jo eh, George Soros bzw. Kim Yong-un

sind ja auch einer von uns, wie du und ich.