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Wien Drei neue Schulstraßen: Test für Auto-Verbot auch nachmittags

Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen vor Schulen zu verringern, damit gleichzeitig mehr Kids mit dem Rad, dem Roller oder zu Fuß zum Unterricht kommen.

Sujetbild © APA/GEORG HOCHMUTH
 

In Wien gibt es seit heute, Montag, drei neue Schulstraßen. Neben des schon bestehenden Projekts in der Vereinsgasse (Leopoldstadt) gibt es nun auch ein temporäres Fahrverbot für Autos 30 Minuten vor Schulbeginn in der Gilgegasse (Alsergrund), der Fuchsröhrenstraße (Simmering) und der Deckergasse (Meidling).

Verbote auch am Nachmittag

Im Fall von Simmering wird vor der Ganztagesvolksschule Fuchsröhrenstraße erstmals ein Aus für Elterntaxis auch am Nachmittag geprüft. Das heißt: Dort ist die Zufahrt für Kraftfahrzeuge nicht nur in der Früh, sondern auch zwischen 15.30 und 16.00 Uhr nicht gestattet. Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen vor Schulen zu verringern, damit gleichzeitig mehr Kids mit dem Rad, dem Roller oder zu Fuß zum Unterricht kommen.

"Da in den Schulstraßen keine Autos fahren, sind die Kinder sicherer. Sicherheit erlangen Kinder auch, wenn sie möglichst oft zu Fuß unterwegs sind - anfangs in Begleitung, später alleine", erklärte Verkehrsstadträtin Birgit Hebein (Grüne) bei einem gemeinsamen Medientermin mit dem Simmeringer FPÖ-Bezirksvorsteher Paul Stadler. Der bekundete, "immer offen für Neues" zu sein - insbesondere wenn es zum Wohle der Kinder sei

Wiens Fußgängerbeauftragte, Petra Jens, machte auf die zunehmende Bewegungsarmut der Kinder aufmerksam. Mittlerweile werde jedes fünfte Kind mit dem Auto zur Schule gebracht: "Das soll sich ändern."

Weitere Schulstraße zu den nun vier bestehenden sollen nach Möglichkeit bald dazukommen. Das Interesse bei Bezirken, Schulleitungen und Elternvereinen sei groß, hieß es. Es gebe bereits zahlreiche Anfragen, die Umsetzungsmöglichkeit werde einzeln geprüft.

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