Sie sind beim Praterstern oder Reumannplatz in Wien, auf dem Grazer Jakominiplatz, Klagenfurts Heiligengeistplatz oder in Villachs Lederergasse montiert und zeichnen das Geschehen im öffentlichen Raum rund um die Uhr auf. 20 Überwachungskameras in sieben Bundesländern hat das Innenministerium in Betrieb, um an Hotspots für Sicherheit und höhere Aufklärungsquoten zu sorgen. Doch das digitale Auge des Gesetzes soll künftig noch deutlich öfter zum Einsatz kommen, kündigte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) gestern einen Erlass an, der die Installierung der Polizeikameras erleichtern soll. Auf eine dreistellige Zahl könnten die Standorte dann ansteigen.
Videoüberwachung
Jetzt könnten Polizeikameras Grazer Drogenpark ins Visier nehmen
Innenminister erleichtert Überwachung im öffentlichen Raum, mehr als 100 Standorte sind im Gespräch. Der Grazer Volksgarten käme dafür infrage, so Karners Sprecher.
© Sabine Hoffmann