Soldaten in Schutzanzügen, Landwirte in Aufruhr und eine Bedrohungslage für die heimischen Tiere wie seit 1973 nicht mehr: Die Maul- und Klauenseuche (MKS) vor den Toren Österreichs hält die Landwirtschaft derzeit vor allem im Osten des Landes auf Trab. In Ungarn und der Slowakei sind Fälle der hochansteckenden Tierseuche aufgetreten, die Behörden waren dazu gezwungen, sämtliche Tiere in den betroffenen Betrieben keulen zu lassen. Das Bundesheer entsandte 53 Spezialisten - darunter 19 Steirer - zum Dekontaminieren von Großfahrzeugen. Es handelte sich um die ersten Ausbrüche der Krankheit seit fünfzig Jahren in beiden Ländern. Zuvor war Anfang Jänner in Brandenburg (D) bereits ein Ausbruch bekannt geworden.
Maul- und Klauenseuche
Testergebnisse lassen in Österreich vorerst aufatmen
Die Maul- und Klauenseuche grassiert in Österreichs Nachbarländern. Hierzulande hat man strenge Maßnahmen gesetzt, die anscheinend Wirkung zeigen.
© Weichselbraun Helmuth