Der Platz vor dem Parlament in Wien war voll mit Menschen: Zehntausende demonstrierten Ende Jänner, nachdem Politiker und Rechtsextreme in Potsdam die Vertreibung von Menschen mit Migrationshintergrund diskutiert hatten. Die Klimabewegung „Fridays for Future“ (FFF) war einer der Veranstalter und ruft kommenden Sonntag zur nächsten Demo auf. Mit dem Unterschied: Wurde der erste Protest als „Demo gegen rechts“ bekannt, will man nun explizit „gegen Rechtsextremismus“ und für die Demokratie auf die Straße gehen. Denn, dass es plötzlich so aussah, als ob sich die Klimabewegung - die sich selbst als überparteilich bezeichnet - gegen rechts positioniert, dürfte die Aktivisten im Nachhinein wenig gefreut haben. Man rudert zurück: „Die Unterscheidung zwischen rechts und rechtsextrem ist für uns signifikant“, sagt Sprecherin Leila Kriechbaum.