Die deutschen Klimaaktivisten verabschieden sich vom Kleben, auch die Letzte Generation in Österreich überlegt sich neue Strategien. Wie es genau weiter geht, ist noch unklar. Eines steht aber fest: Die Debatte über die Klimakrise in Österreich ist aufgeheizt und von Unsicherheit bestimmt. Das zeigt eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Marketagent. Demnach sind fast 84 Prozent der Menschen der Meinung, dass die Polarisierung und Spaltung in der Gesellschaft zunehmen, wenn es um das Thema geht. Und dass eine lösungsorientierte Debatte zu Klimathemen immer schwieriger wird. Mehr als drei Viertel der Menschen geben außerdem an, dass sie nicht verstehen, wie klimapolitische Entscheidungen zustande kommen und mehr als 87 Prozent haben das Gefühl, die Politik würde dabei vor allem Einzelinteressen bedienen. Dass generell zu wenige Maßnahmen gegen die Klimakrise gesetzt werden, gaben zwei Drittel der Befragten an. Rund 73 Prozent glauben sogar, dass Lösungen aktiv verhindert werden.