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CoronakriseDer Koalitionspartner schießt scharf gegen Anschober. Dabei wäre gerade jetzt eine Waffenruhe angebracht

Wenn die Menschen den Eindruck haben, dass die politische Führung mehr auf gegenseitiges öffentliches Widersprechen fokussiert als auf die Bewältigung der Krise, werden jene, die Angst und Missgunst schüren, sich die Hände reiben.

© APA/Georg Hochmuth
 

So dürfte sich das Rudolf Anschober nicht vorgestellt haben, als er bei seiner Angelobung als grüner Gesundheitsminister im Jänner die Hand von Bundespräsident Alexander Van der Bellen – damals tat man das noch – geschüttelt hatte. Niemand konnte damals ahnen, dass dank Corona ausgerechnet sein Ressort in die vorderste Reihe katapultiert werden würde. Doch der Platz im Scheinwerferlicht brachte statt Ruhm und Ehre den Minister unter Beschuss.

Kommentare (5)
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lieschenmueller
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Die Forderungen der ÖVP sind negativ bezeichnend,

nicht die Antworten von Anschober und - sieht man sich in Foren um - lehnt die Mehrheit diese Ansinnen mit ihren offensichtlichen Testballons (siehe den steirischen LH) auch ab.

Und bei Hr. Allerberger frage ich mich, wie er auf die Sterblichkeit von 30 Prozent zu Anfang der Epidemie kommt? Gibt es einen Hinweis, WO und WANN diese Zahl geäußert wurde? Da wären wir doch alle in Panik verfallen und hätten uns schon auf dem Friedhof gesehen.

Anschober schwimmt im Moment, das ja. Aber wer nicht? Da könnte man entgegnen, er müsse die perfekte Lösung als Minister bieten und nicht der Rest.

Aber gibt es die?

dude
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Ein absolut unverantwortliches Verhalten seitens der ÖVP!

Wenn die Regierung selbst in Krisenzeiten nicht mehr aus einem Munde spricht, wie soll man dann von der Bevölkerung, Einigkeit, Solidarität, Vernunft, Hausverstand und Respekt einfordern!
Reißt euch zusammen! Die Wien-Wahl ist ohnehin schon vorbei!

7987a204570ba84eb757a99df2ab8e42
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dude

welches unverantwortliche Verhalten?
Genau in seinem Ministerium passieren doch die meisten Fehler und die auch noch zum x-ten Mal. Da wird es doch angebracht sein, dass auch andere Ministerien auf Rückfrage der Medien Ihre Vorstellungen präsentieren, zumal es ja auch der Sinn von Ministerien ist, die eigenen Belange durch- oder umzusetzen

mobile49
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nebelgranaten gegen den (beliebteren) koalitions(minister)partner

waren schon immer ein probates mittel um von eigenen unzulänglichkeiten abzulenken.
nichts neues , sondern geliebte praxis - leider

7987a204570ba84eb757a99df2ab8e42
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mobile49

verzeihen Sie, dass was Sie meinen ist gängige Oppositionsarbeit. Und falls Sie es verdrängt haben, allein der Wähler bestimmt, welche Partei mehr Unzulänglichkeiten aufzuweisen hat .....Sie erinnern sich doch an den letzten Wahlausgang oder :-)