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Besuch in BeirutMacron hat viel versprochen - zu Recht: Der Libanon darf nicht als nächster Staat zerfallen

Auch für Europa geht es im Libanon um viel: Der Nachbarstaat Syriens muss stabilisiert werden. Der Wiederaufbau muss Anliegen aller sein.

Emmanuel Macron verspricht einer Libanesin Hilfe
Emmanuel Macron verspricht einer Libanesin Hilfe © AP
 

Man mag Emmanuel Macron zu Recht einen Hang zur Inszenierung vorwerfen, doch sein Auftritt in Beirut verdient Anerkennung. Als erster ausländischer Regierungschef eilte er in die apokalyptisch zerstörte Stadt, und er beließ es nicht bei diplomatischem Geplänkel. Macron stellte sich mitten in die wütende Menge der Menschen, die durch die Gleichgültigkeit ihrer Regierenden alles verloren haben; er ließ sich von den Verzweifelten anbrüllen, umarmen, er drückte Hände und versprach Hilfe beim Wiederaufbau.

Macron tat vor allem eines: Er stellte sich auf die Seite der Bevölkerung und schürte Hoffnung. Hilfsgelder, so versprach er, will er an die Zusage der libanesischen Regierung binden, Reformen endlich anzugehen. Auch eine Geberkonferenz stellte der französische Präsident in Aussicht.

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Danke für Ihr Verständnis.

gonde
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Wo mischt sich Macron nicht ein?

Er soll zuerst einmal im eigenen Land für Ruhe und Ordnung sorgen! Aber das ist wohl Utopie, also tanzt er weiter durch die Weltgeschichte.

tannenbaum
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Es

wird nicht lange dauern und unser schwarzer Verkünder wird auch seine Weisheiten dazu verkünden! Vielleicht übertrifft er Macron sogar mit seinen Hilfszusagen!