Er sei „schockiert“ und „entsetzt“ – so kommentiert Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), die abermals gescheiterten Regierungsverhandlungen. Die IV-Spitze hatte nie wirklich einen Hehl daraus gemacht, dass sie mit einer Bundesregierung unter einem blauen Kanzler nicht „fremdeln“ würde. Eine Gratwanderung, zumal das blaue Wahlprogramm, das sich auch in den Regierungsverhandlungen widerspiegelte, in Sachen EU, Arbeitsmigration oder Russland-Sanktionen einen grellen Kontrast zu den IV-Standpunkten offenbarte.
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