Kommentar.
Ein Freispruch in einem sensiblen Fall sorgt für Aufsehen – und für laute Stimmen, die Fakten und Urteile infrage stellen. Wenn selbst hochrangige Persönlichkeiten vorschnelle Urteile fällen, wird klar, wie gefährlich die Vermischung von Emotionen und seriöser Rechtsprechung sein kann.
Eine Verurteilung haben die Beweise und die Fakten für das Gericht nicht hergegeben. Deshalb wurde in Wien ein junger Syrer vom Vorwurf freigesprochen, er hätte eine 12-Jährige missbraucht. Jetzt könnte man sagen: Wenn die Fakten so sind und auch die Staatsanwaltschaft den Freispruch nicht bekämpft, wird es schon so sein.
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