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Rezept von Gerhard FuchsLeibspeisen in Rot-Weiß-Rot: Backhendl mit Rahmgurkensalat

Als Inbegriff der steirischen Wirtshauskultur hat das »Hendl« in der feinen Panier einen goldgelben Auftritt.

Backhendl mit Rahmgurkensalat
Backhendl mit Rahmgurkensalat © Falstaff/LUZIA ELLERT
 

Das Backhendl ist der Klassiker der steirischen Küche. Durch den Handel der Phönizier kamen Hühner schon um 1000 vor Christus aus Asien an die Mittelmeerküste, und bereits unter Karl dem Großen (742–814) gab es Verordnungen für die Geflügelzucht. Und dann dauerte es nicht mehr lange und das „Steirerhuhn“ wurde der Küchenstar unter den mitteleuropäischen Hühnerrassen. Da verwundert es nicht, dass auch auf den Tafeln des Kaisers ab dem Jahr 1880 meist ein Sulmtaler Huhn zu finden war. Aus dieser edlen Rasse wird auch heute noch das beste steirische Backhendl gemacht. Für sein „Bröselkleid“ kommen nur die feinsten Zutaten infrage: beste Eier, beste Brösel und natürlich erstklassiges Butter- oder Schweineschmalz. Die Beilagen sind klassisch und kommen als Erdäpfelsalat oder grüner Salat mit Kernöl daher.

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