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Vandalismus, Unfall, DiebstahlFahrradversicherungen: Welche Variante sich auszahlt

Mit dem anhaltenden Fahrradboom steigt auch der Bedarf an passenden Versicherungen für "Pedalritter". Ein kleiner Überblick, was der Markt zu bieten hat und was bei Vertragsabschluss zählt.

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© (c) thodonal - stock.adobe.com
 

Das Fahrrad ist beliebter denn je. Das bestätigt nicht nur die aktuelle Verkaufsstatistik aus dem Sporthandel, sondern auch eine aktuelle Umfrage des Verkehrsclubs Arbö. Rund 90 Prozent der Befragten besitzen demnach ein Fahrrad, in Dreiviertel aller Haushalte gibt es sogar zwei oder mehr Räder, die mehrmals im Monat genutzt werden. Mit dem anhaltenden Fahrradboom steigt auch der Bedarf an passenden Versicherungen für die zehntausenden Pedalritter auf Österreichs Straßen. Vielen wurde schon einmal oder mehrfach ein Fahrrad gestohlen, was nicht nur ärgerlich ist, sondern auch viel Geld kostet.

Fahrraddiebstahl

22 von 100 Personen wurde schon einmal das Fahrrad gestohlen, durch Vandalismus beschädigt wurde das Fahrrad immerhin in 3 von 100 Fällen. So das Ergebnis einer Arbö-Umfrage.

Demnach müssen die Betroffenen für ihr neues Fahrrad und Zubehör auch tief in die Tasche greifen. Über 40 Prozent der Befragten gaben mehr als 1500 Euro aus bzw. würden den Betrag auch in ihr neues Fahrrad inklusive Zubehör investieren.

"Eine Fahrradversicherung kann das Geschehene zwar nicht ungeschehen machen, deckt aber zumindest die entstandenen Kosten", heißt es beim Arbö, wo man gerade eine neue Fahrrad-Versicherung anbietet.  Gedeckt sind in diesem Paket die Kosten bei Diebstahl oder Vandalismus sowie die Kosten nach einem Sturz oder Unfall. Auch das Zubehör, Helm und Outfit sind im Falle einer Beschädigung oder eines Diebstahls mitversichert. "Außerdem können mit einem Vertrag auch gleich mehrere Räder aus demselben Haushalt versichert werden, wobei alle weitere Fahrräder in der Polizze eine 50-prozentige Preisreduktion bei der Prämie bekommen", heißt es beim Arbö. "Ein gutes Angebot, dahinter steckt die deutsche Hiscox-Versicherung - es gibt aber mehrere Alternativen", sagt der Klagenfurter Versicherungsexperte Reinhard Jesenitschnig, den wir um eine kleine Marktanalyse zu diesem Thema gebeten haben. Ein gutes Angebot habe etwa die Hanse-Merkur-Versicherung, zudem gebe es Mitbewerber, wie Allianz, Ergo, Grawe, Merkur oder Zürich, die Fahrradversicherungen mit unterschiedlichen Regelungen, insbesondere auch hinsichtlich des Selbstbehaltes, anbieten würden.

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