Großbritannien erteilt GenehmigungWundermittel? Das Covid-Medikament, das viel verspricht

Daten zum Covid-Medikament "Molnupiravir" sehen vielversprechend aus. Doch was kann dieses Medikament wirklich leisten? Und kann es eine Impfung ersetzen? In Großbritannien wurde das Medikament bereits zugelassen.

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Dass es die eine, heilende Pille gegen Covid-19 wohl so schnell nicht geben wird, wurde an anderer Stelle schon besprochen. Doch eine Pressemitteilung von Merck, jenem Unternehmen, das in Österreich unter dem Namen MSD agiert, hat die Hoffnungen wieder in lichte Höhen geschraubt. Demnach könne "Molnupiravir" das Risiko, einen schweren Verlauf zu entwickeln, um 50 Prozent reduzieren, so der Pharmakonzern. 

Kommentare (13)
Zwiepack
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Kickl atmet auf

Er hat schon eine Jahrespackung geordert - auf Parteikosten natürlich!

Hausberger
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Wenn schon in Phase-3-Studie,

dann eh schon sehr aussichtsreich! Angeblich mit einem Preis von ca. EUR 700,- pro Behandlung aber kein Schnäppchen...aber gut für die Aktionäre....🤑

neuernickname
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Nachdem die Impfung offenbar bis zu 90 % der schweren Verläufe verhindert

und das Zeugs da offenbar bis zu 50 % - ist die Impfung dem Medikament da um Welten überlegen.
Außerdem sind Impfungen sehr viel günstiger als Medikamentengaben.

feringo
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Besser gar nicht berichten, anstatt ungenau

"Das Merck-Medikament wurde ursprünglich als Grippe-Medikament entwickelt und blockiert die Vermehrung des Virus in der Zelle, indem es als falscher Baustein in das Erbgut eingebaut wird und dort Mutationen verursacht." >>>

Nochmals: "... indem es als falscher Baustein in das Erbgut eingebaut wird ..." da lese ich schon die Gedanken von Kritikern: Eingriff ins Erbgut ... uijejeje ...

Daher die Frage: In welches Erbgut wird eingegriffen, Frau Martina Marx? In das des Virus, der Zelle oder des Menschen?
P.S.: Geht mir auf den Wecker, solch ungenaue Berichterstattung, weil darin eine Ursache der Entstehung von Mythen liegt.

Kleine Zeitung
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Medikament

Sehr geehrte(r) feringo,
das Erbgut des Virus ist gemeint, wie im Artikel auch steht. Es geht darum, die Replikationsfähigkeit des Virus zu verhindern.
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

feringo
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@Kleine Zeitung : Medikament

Sehr geehrte(r) Schreiber(in) für die Kleine Zeitung!
Danke für die Antwort!
Im Artikel selbst jedoch ist nicht zu erkennen auf welches Erbgut eingewirkt wird.

Kleine Zeitung
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Artikel

Sehr geehrte(r) feringo,
wir haben diese Information nun im Artikel nochmals deutlich ausgeschildert.
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

feringo
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@Kleine Zeitung : Artikel

Vielen Dank an die zuständigen Verantwortlichen für die sehr wichtige, zwar nicht nochmalige, aber jetzige genaue Anführung, welches Erbgut durch das Medikament verändert wird.

lesehexe
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Besser nicht berichten

Solche Berichte sind Wasser auf der Mühle der Impfgegner. Jetzt werden sie sich noch weniger impfen lassen - gibt ja ein Medikament. So werden wir die Pandemie nie los und ein Leben wie vorher wird es nie mehr geben.

neuernickname
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Richtig feringo - den Vogel hat heute allerdings oe24 abgeschossen, wo der "Journalist" bei

der Straßenumfrage mal wieder den (durch mehrere Studien widerlegten) Mythos "Geimpfte sind genauso ansteckend" verbreitet hat.

Fake News kommen mittlerweile von den offiziellen Medien und nicht von der youtube-Akademie.

Hausberger
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RKI....

Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen?
Daten aus Zulassungsstudien wie auch aus Untersuchungen im Rahmen der breiten Anwendung (sog. Beobachtungsstudien) belegen, dass die in Deutschland zur Anwendung kommenden COVID-19-Impfstoffe SARS-CoV-2-Infektionen (symptomatisch und asymptomatisch) in einem erheblichen Maße verhindern. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person trotz vollständiger Impfung PCR-positiv wird, ist signifikant vermindert. In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden.
In der Summe ist das Risiko einer Virusübertragung vermindert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass einige Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung PCR-positiv werden und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. Dabei können diese Menschen entweder Symptome einer Erkrankung (die zumeist eher milde verläuft) oder überhaupt keine Symptome entwickeln. Das Risiko, das Virus möglicherweise auch unbemerkt an andere Menschen zu übertragen, muss durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen zusätzlich reduziert werden. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.
Das Ausmaß, in dem die Virusübertragung reduziert wird, variiert möglicherweise auch nach Virusvariante. Aktuelle Studien belegen, dass die Impfung auch bei Vorliegen der...

Hausberger
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RKI....

...derzeit dominierenden Delta-Variante einen Schutz gegen symptomatische und asymptomatische Infektionen bietet. Der Schutz scheint jedoch im Vergleich zu der Alpha-Variante reduziert zu sein (siehe dazu die FAQ "Welchen Einfluss haben die neuen Varianten von SARS-CoV-2 auf die Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe?").Gleichzeitig liegt für die Verhinderung von schweren Erkrankungsverläufen (Hospitalisierung) ein unverändert hoher bis sehr hoher Schutz vor.
Aus Public-Health-Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte zur Weiterverbreitung des Virus nur noch wenig beitragen.
Stand: 28.09.2021

neuernickname
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Ob Rotdäumler die Fähigkeit hat zu antworten?

Dieses lächerliche grün-rot sollte man am besten abschaffen. Wer nicht den Mumm hat zu antworten, sollte sich nicht als Richter aufspielen dürfen.