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Stichwort Mock-up-Impfstoff mRNA-Impfungen lassen sich in zwei Tagen an Mutationen anpassen

Die aktuellen mRNA-Impfstoffe könnten innerhalb von zwei Tagen an Mutationen des Coronavirus angepasst und auch rascher zugelassen werden.

Mediziner Herwig Kollaritsch © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Sollten die aktuellen mRNA-Impfstoffe nicht gegen neu auftretende SARS-CoV-2-Mutanten wirken, können sie innerhalb von zwei Tagen daran angepasst werden, sagte der Wiener Mediziner Herwig Kollaritsch. "Dann wäre kein neues, gesondertes Zulassungsverfahren notwendig, sondern nur eine Änderung der Zulassung", erklärte er auf Anfrage der APA: "Wenn bereits eine Zulassung besteht und gewissermaßen nur ein Genstück ausgetauscht wird, sollte es mit der neuen Genehmigung recht schnell gehen".

Dies wäre dann ein sogenanntes "Mock-up-Verfahren" (Attrappen-Verfahren), so Kollaritsch, der am Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Meduni Wien arbeitet. Wie dieses funktioniert, wurde für Influenza-Pandemien festgelegt: Es wird ein "Mock-up"-Impfstoff entwickelt, der gegen irgendeinen Influenza-Stamm gerichtet ist, dem die Bevölkerung noch nicht ausgesetzt war. Denn man weiß schließlich nicht, welcher Stamm in Zukunft eine Pandemie auslösen könnte.

Kommt es zur Pandemie, dann erlaubt es das Lizenzverfahren, den Impfstoff mit dem tatsächlich für die Pandemie verantwortlichen Influenza-Stamm in einem beschleunigten Verfahren zuzulassen. Die übrige Zusammensetzung und Herstellung müssen freilich mit dem ursprünglich entwickelten Impfstoff ident sein.

Kommentare (6)
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GanzObjektivGesehen
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An alle selbsternannten Impstoffspezialisten:

Informiert euch zuerst einmal über die Vor- und Nachteile von Vektor- und mRNA Impfstoffen. Und warum man beide Arten benötigen wird, um die Pandemie zu bekämpfen.

Wieder einmal wir ein medizinischer Inhalt politisiert um zu polarisieren.....

hermyne
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Leider

stellen Sie die hohe Kompetenz unseres genialen Bundeskanzlers in Frage. Er ist unbestritten einer der weltweit mit höchster Kompetenz ausgestatteten Virologen! Also, wenn er auf die Vektor Impfstoffe setzt, dann glaube ich ihm blind. Danke, Herr Kurz! Danke lieber Herrgott, dass du deinem geliebten Österreich so ein unglaubliches Genie gesendet hast.

wulzkarl
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Leider

setzt unsere REgierung in der Breite aber nicht auf mRNA Impfstoffe. Kurz will doch sofort die Zulassung eines Vektor Impfstoffes befehlen!!!!

Franzzz
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Kurz ist schuld, wer sonst

Im August war Astra Zenica in Phase 3 Studien am weitesten, da war noch nicht absehbar, welche Impfstoffe das Rennen um die 1. Zulassung machen würde. Beurteilungen im Nachhinein von selbsternannten Experten sind überflüssig wie ein Kropf. Das macht nicht mal der hier kritisierte BK. Vielleicht hat ja auch Kurz im Labor das Virus entwickelt um in Österreich eine "Coronadiktatur" zu etablieren....:-)

wulzkarl
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Virologe

Das eine ist, dass Ö hauptsächlich auf den "billigen" und einfach handhabbaren Vektorimpfstoff gesetzt hat, das andere ist, dass der selbst ernannte Virologe Kurz die Zulassung eben dieses Stoffes betreiben will. Wenigsten dieses sollte für die Sicherheit der Bevölkerung bleiben lassen. Welchen Impfstoff wird er für sich und seine Familie verwenden? Ich gehe davon aus, dass er die Wahl haben wird.

GanzObjektivGesehen
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Guten Morgen, Wulzkarl.Hören sie auf das, was Experten sagen.

Wenn sie keinem Politiker mehr zuhören, wird ihr Hass gegen diese verfliegen, und ihr Leben wird an Qualität gewinnen.
Bis zu dem Punkt an dem sie bemerken, dass die Inhalte der Experten sich nicht von denen der Politik unterscheiden. Weil Tatsachen sich von Meinungen darin unterscheiden, dass sie gleich bleiben, egal wer sie vertritt.