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Sportpause & Co. Worauf Menschen nach einer Covid-Infektion achten müssen

Ärzte raten nach einer Covid-Infektion zu einer Sportpause und einem umfassenden Gesundheitscheck.

Worauf Menschen nach einer Covid-Infektion achten müssen
Worauf Menschen nach einer Covid-Infektion achten müssen © Maridav - stock.adobe.com
 

Mediziner der Ärztekammer Oberösterreich haben vor zu schnellem und zu intensivem Training nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung gewarnt. Sie raten, sich nach der Genesung vor dem Sportstart durchchecken zu lassen. Denn das Virus greife Organe an, die beim Sport eine zentrale Bedeutung haben, wie vor allem die Lunge und das Herz.

"Wer zu schnell startet, riskiert lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Ereignisse. Die Lunge braucht in etwa sechs bis acht Wochen, um sich von einer Lungenentzündung zu erholen", warnte Bernd Lamprecht, Fachgruppenvertreter für Lungenkrankheiten der Ärztekammer für Oberösterreich. War eine Beatmungsmaschine nötig, seien sogar bleibende Schäden an der Lunge möglich. Deshalb seien Nachuntersuchungen - auch bei jüngeren Sportlern - vor der Wiederaufnahme des Trainings wichtig.

Den Arzt aufsuchen

Bei einem leichten bis mittelschweren Verlauf der Krankheit und wenn sich die medizinischen Auffälligkeiten auf die Lunge beschränkt haben, könne nach wenigen Wochen mit Sport in leichter Form begonnen werden. Sollte man es übertreiben, riskiere man allerdings gefährliche Komplikationen wie Vernarbungen der Lunge, betonte der Spezialist. Freizeit- und Hobbysportlern mit schwereren Coronavirus-Symptomen rät er, drei bis sechs Monate nach der Genesung auf Wettkampfsport zu verzichten und vor dem ersten Training ärztlichen Rat einzuholen.

Auch bei einer Infektion mit dem Virus ohne oder nur mit leichten Symptomen empfiehlt Helmuth Ocenasek, Referent für Sportärzte in der Interessenvertretung, noch zwei Wochen nach der 14-tägigen Erkrankungsdauer zu pausieren. Dann sollte langsam mit Einheiten von 15 bis 20 Minuten begonnen und genau beobachtet werden, wie es einem damit geht. Bei Schmerzen oder wenn die Belastungsgrenze schnell erreicht wird, sollte das Training eingestellt werden. Bei Herz-Rhythmus-Störungen oder Schwindel ist ein Arzt zu konsultieren.

Taucher sollen unbedingt erneut eine Tauglichkeitsuntersuchung von einem erfahrenen Spezialisten durchführen lassen. Alles in allem seien das Empfehlungen der Fachgesellschaften, Evidenz gebe es noch nicht, da das Coronavirus noch sehr jung sei, gaben die Mediziner zu bedenken.

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Danke für Ihr Verständnis.

bam313
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Was für ein Schwachsinn

Nach einer überstandenen Coronaerkrankung kannst dich monatelang nicht mehr vernünftig bewegen, weil man keine Luft mehr bekommt.
Ich konnte mich 3 Monate nach der Gesundschreibung noch immer nicht mehr vernünftig bewegen.

Auf meinem Spaziergang vom Grazer Hauptbahnhof durch die Annengasse (das geht immer bergab) bis zum Hauptplatz musste ich mir 3 mal eine Sitzgelegenheit für eine Verschnaufpause suchen.
10 Minuten rasten, denn sonst wäre ich umgekippt.
Jaja - so sieht der Sport dann aus.
Und ich bin 55 Jahre alt und noch einigermaßen fit.

Wenn man dabei nicht aufpasst kippt man aus den Latschen, noch dazu, wenn es sehr warm ist.
Ich hatte schon das Gefühl, dass es mir die Augen aus dem Schädel herausdrücken würde.
Grauslich.
Und wenn man dann auch noch irgendwo seinen Pappenfetzen aufsetzen muss, ist sowieso Sense.
Das wäre eine neue Selbstmordmethode ...

Hazel15
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Was für ein Schwachsinn

Wenn Sie Sport gemacht haben, dann haben Sie sicher ein Belastungs-EKG gemacht, eine Lungenfuntionsprüfung, ein großes Blutbild, das sind einmal Voraussetzungen in diesem Alter, bevor man mit intensiveren Sport betreibt. Haben Sie jetzt ein EKG gemacht, eine Lungenfunktionsprüfung, großes Blutbild...Nur alles auf Corona zu schieben ist einfach zu eifach. Diese Symptome weisen sehr auf einen versteckten Herzinfarkt hin. Oder auch ein markanter Kaliummangel (Blutbild),. Ich wette, Sie waren nie bei einem Arzt und wurden nur auf Verdacht in Quarantäne geschickt, und nach 14 Tagen einfach gesundgeschrieben.

halelale
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Sie sind aber nicht alle

Es tut mir leid, dass sie noch nicht wieder fit sind. Andere Erkrankte waren unmittelbar wieder fit und bei ihren alten Leistungsniveau

bam313
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Das mag schon sein,

aber ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen.
Dabei hatte ich eine harmlose Coronainfektion ohne großartige Auswirkungen.
Ich hatte mich anfangs sogar beschwert in Quarantäne geschickt worden zu sein.

Es spricht jeder anders auf das Virus an.
Wie gesagt kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten, denn die ganzen Horrorgeschichten drumherum gehen mir nur mehr auf den Allerwertesten.

halelale
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@bam313

Die Welt ist nie schwarz/weiß.
Wie lange ist ihre Infektion zurück und wie geht's ihnen jetzt?

Ich kann nur auf Bekannte verweisen, Fam ~50 Jahre + Kinder. Sportlich. Unterschiedliche Verläufe. Aber relativ schnell ~ 1 Woche nach Infektionsbeginn wieder sportlich aktiv.

FerdinandBerger
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Eh. Aber auch noch zur Klagemauer wie

der Herr im Sujetbild? Ist das nicht etwas übertrieben?

DavidgegenGoliath
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Dasselbe, rät der Arzt nach einer Grippeerkrankung!

Wo ist die Sensation?

checker43
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Eher nicht

"Bis zu 2 Wochen nach dem Abklingen einer Grippe (Influenza) oder einer schwereren Erkältung muss deshalb mit einem intensiven Training gewartet werden."

Und nicht Monate ...

langsamdenker
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Wo ist denn die Ordination von dem Arzt?

Nur so als Frage.

DavidgegenGoliath
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@langsamdenker

Ich hatte schon oft eine Influenza!

langsamdenker
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@David....

Warum gehens dann nicht zur Grippeimpfung, wenn ihr Arzt sie dann jedesmal vor Vernarbungen in der Lunge warnt oder ihnen sagt, dass ihre Organe angegriffen werden können. Und vor allem - haben Sie dann jedes Mal eine Lungenentzündung?
Influenza ist nämlich nicht gar so häufig. Haben Sie echt "oft eine Influenza" oder oft einen "grippalen Infekt"? Pro Welle infizieren sich nur 5 - 15 % der Bevölkerung mit der Influenza und auch dort erkranken bei nicht alle. Wenn Sie "oft" an der Influenza erkranken (wie "oft" ist das? jährlich, alle drei Jahre, seltener?)
würde ich mal mit meinem Arzt darüber sprechen. Das erscheint mir ungewöhnlich.

DavidgegenGoliath
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@langsamdenker

Ja, es ist die echte Grippe, aber die Impfung ist nicht jedes Jahr wirksam. Ich hatte die Grippe auch schon trotz Impfung! Die Grippe löst bei mir extreme Lungenbeschwerden hervor, wie z.B Asthmaanfälle!

langsamdenker
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@David ...

Ich bin kein Arzt und geh regelmäßig zur Grippeimpfung, weil ich nur noch eine Niere habe.
Es hängt natürlich von der Treffgenauigkeit ab. Wenn der Impfstoff den Stamm, der bei uns im Winter einschlägt nicht enthält, dann hilft die Impfung nicht.

Ich geh allerdings trotzdem impfen. Ohne Impfung hab ich so oder so keinen Schutz.
Aber entscheiden, muss das jeder für sich selber.

Gelernter Ösi
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Also nichts,

was nicht auch nach jedem Bronchialinfekt empfohlen wird.

langsamdenker
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Wenn die Sportärzte ihre Schäfchen schon derart massiv warnen müssen

was kommt dann von den anderen Fachärzten, die Otto Normalverbraucher betreuen?

Immer noch "Juhu - Vorerkrankungen"?

Freeskier
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Ein Grund mehr......

eine Infektion unbedingt zu verhindern. Nur leider dürfte das Abtand halten für sehr viele schier unmöglich sein.

DannyHanny
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Mein Vater..

(82 Jahre alt) hat mir am Wochenende erklärt: dieses Virus ist ein Intelligenz Test für die Menscheit...und wie meistens hat er recht!

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@DannyHanny, ...........

besser und treffender kann es nicht ausgedrückt werden !!

DavidgegenGoliath
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@Danny

Ihr Vater hat Recht! Ein weiser Mann!