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Forscher im InterviewWann kommt Ihr Covid-Medikament, Herr Penninger?

Die Pandemie hat die Wissenschaft auf die globale Bühne geholt: Warum wir auf die nächste Pandemie vorbereitet sein sollten und wann sein Covid-Medikament kommt, erklärt Genetiker und Viren-Liebhaber Josef Penninger.

Wie weit ist das Penninger-Medikament?
Wie weit ist das Penninger-Medikament? © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Herr Penninger, der Normalbürger fühlt sich seit Monaten so, als würde er in einem Katastrophenfilm leben. Wie ist das für einen Forscher und Viren-Liebhaber wie Sie: Wie hat die Pandemie Ihr Leben verändert?
Josef Penninger: Wie für alle anderen hat sich für mich ziemlich viel geändert. Ich war mehr als drei Monate in Österreich und konnte nicht zurück nach Kanada, wo meine Arbeit ist, weil die Grenzen dicht waren. Hier in Kanada mussten wir unser Institut zusperren, Experimente abbrechen – und jetzt sperren wir wieder auf. Ich bin nicht dazu gekommen, über mein privates Leben nachzudenken, weil ich so beschäftigt war, von sieben Uhr früh bis Mitternacht, jeden Tag.

Kommentare (31)

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masterchristl
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Covid-Medikament, Herr Penninger?

Schön, dass es Sie gibt, Herr Penninger und dass Sie wenigstens jetzt in Ö. sind.

fans61
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Liebe Kleine Zeitung.

Von sechs Top-Themen hier sind drei Corona-"infiziert".
Schön langsam reicht es - es gibt auch andere interessante Themen als diese tägliche Panikmache.

jaenner61
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könnte es eventuell damit zu tun haben

das corona zurzeit weltweit thema nummer 1 ist? irgendwie habe ich den eindruck, dass ihnen die vogel strauss taktik lieber wäre. kopf in den sand gesteckt, und alles was ich nicht sehe existiert nicht.

langsamdenker
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Dass der Herr Strache nicht weiß wo er wohnt

find ich im Moment eher wurscht

mobile49
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ja, leider wollen es viel zu viele nicht kapieren

sogar sogenannte ärzte konterkarieren.
aber wie hat schon vor jahrzehnten einer meiner professoren gesagt
"es gibt wenige ärzte, aber viele mit medizinischem doktortitel"
dem ist nichts hinzuzufügen!

langsamdenker
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"Ich wünsche mir, dass die Welt sich wieder auf die Dinge besinnt, die Essenz haben."

sagt Herr Penninger und hat damit vollkommen recht, nur seh ich im Moment wenig Hoffnung, dass sich dieser Wunsch erfüllt - zumindest nicht freiwillig - ohne Verordnungen scheint die Besinnung nicht zu klappen.

Der Herbst beginnt übrigens in 4 Wochen - ich hoffe schwer, dass es bis dahin Medikamente gibt, die das schlimmste verhindern. Aber auch da bin ich skeptisch - denn, selbst wenn es diese gibt, kann sich die wohl nicht jedes Gesundheitssystem leisten. Dann wird Covid-19 noch mehr zu einem sozialen Problem.

DavidgegenGoliath
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@langsamdenker

Sehen sie ihr Seelenheil nur in einer Impfung?
Oder wollen sie nur anderen das Leben vermiesen.

fliegenpilz123
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Wenn man mit Bekannten diskutiert

kommen schon recht plausible Argumente bzgl.Coronaverordnungen.Un der ersten Phase wurde gesagt dass Masken nichts bringen anstatt ehrlich zuzugeben dass ganz einfach zu wenige vorhanden waren.Dasselbe mit der Desinf.Jetzt gibt es ausreichend Material und der MNS ist das non plus ultra daswollen viele jetzt nicht mehr glauben .Die Ehrlichkeit hat gefehlt, das Vertrauen ist weggebrochen und daher wehren sich die Leute gegen Massnahmen.Da mit Vernunft zu argumentieren dass es an und selber liegt gegen das Virus aktiv zu werden fruchtet nicht. SCHAUE mit grosser Sorge in den Herbst.......

langsamdenker
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Es gibt aber auch jede Menge selbsternannter Experten

die geradezu einen Feldzug gegen die Maske führen. Und die, weils überall laut schreien, sind in den Medien überproportional stark vertreten. Und dann gibt es die Schlagzeile "Mediziner sagen: Masken sind sinnlos" und viele fühlen sich bestätigt, dass im Text dann oft ganz was anderes steht, ist dann schon unerheblich, weil eben sehr viele nur die Überschrift lesen.

No-samro
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@langsamdenker, ich glaube nicht, dass die Mehrzahl der Menschen gegen die Maske ist.

Die Menschheit hat heute einen anderen Wissensstand als noch im März. In der Zwischenzeit gibt es einige Studien über die Masken, die jedoch rein wissenschaftlich und mathematisch sind. Die Maske bietet einen Schutz von 17 %. Das ist aktiver und passiver Schutz zusammen gerechnet. Da gibt es Studien darüber. Das ist jetzt nicht besonders viel, aber besser als Nichts. Was die Studien jedoch nicht berücksichtigen ist der psychologische Effekt. Der ist meines Erachtens sehr groß und alleine daher ist für mich die Maske nicht schlecht. Was ich aber absolut kritisiere ist schon wieder eine Alibi-Verordnung, die weit das Ziel verfehlt. Über Ansteckungen im Supermarkt gibt es auch schon Studien und diese ist wirklich sehr gering. Ansteckungen in der Gastro gibt es dagegen sehr oft. Jetzt stellt sich die Frage, warum Maske beim Kaufmann, aber an der Theke im Gasthaus nicht. Das verstehen die Menschen nicht, empfinden das als Schikane, verlieren das Vertrauen und handeln provokativ falsch. Man versucht schon wieder, so wie im März, die Gasto und Hotellerie von Verordnungen auszunehmen, da man Angst hat, dass die Maske womöglich Gäste kostet. Das ist falsch, unverständlich und blick man ins Ausland, auch nicht Realität. Die Menschen haben im März nicht viel hinterfragt und waren folgsam und brav. Das hat sich nun geändert, daher müssen Maßnahmen logisch und nachvollziehbar sein, sonst befolgen die Menschen diese nicht mehr! Einfach etwas zu verordnen geht nicht mehr.

mobile49
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@No-samro

weil man mit maske vor dem mund nicht konsumieren kann ?

No-samro
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@mobile49, sehr intelligente Antwort. Ich spreche hier doch nicht vom Gast am Tisch!

Beim Kommen und Gehen Maske auf. Auf das WC auch Maske auf. Am Tisch Maske ab. Thekenbetrieb -- Nein!
Wenn sie mit ihrer Frau und ihrem Kind an einem Tisch sitzen und essen, werden sie sich mit Sicherheit nicht infizieren können, ausser der Kellner kommt, spricht mit ihnen und, verzeihen sie die Ausdrucksweise, spuckt ihnen das Virus ins Essen. Maskenbefürworter sprechen immer davon, dass ein Kellner nach ca. 1 1/2 Stunden sein Plexiglas reinigen muss. Aber nicht auf der Aussen- sondern auf der Innenseite. Das sagt doch einiges aus.

langsamdenker
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Tja- No-samro (der Nick sagt eh schon allerhand aus) Sie haben sich die Antwort schon selbst gegeben:

"Was die Studien jedoch nicht berücksichtigen ist der psychologische Effekt. Der ist meines Erachtens sehr groß und alleine daher ist für mich die Maske nicht schlecht."

Und die Quelle zu den 17 % les ich auch nicht in ihrem Posting.

Ich weiß, es ist groß in Mode über die "Maskophobie" einzelner, die "Regierung" zu kritisieren. Aber in dem Fall ist es kontraproduktiv. Denn, denkens doch zu Ende. Wo stecken sich die meisten an? Hinter der Espressomaschine lauert Old Covidl nicht auf seine Beute. In der Familie - konsequenterweise müsste man die Maske dann auch daheim aufhaben.
Es ist nicht einfach - aber die Fundamentopposition (eh nur wegen dieser jetzt irgendwie kontrafaktischen Wien-Wahl) spielt nur dem Virus in die Hände.

No-samro
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@langsamdenker, nein, hinter der Espressomaschine lauert Covid nicht, aber ...

Die 17 % Schutz wurden in Sevus-Tv angesprochen. Talk im H7 vom 23.7.20. Es waren 3 Fachärzte bei der Diskussion einige für und andere gegen die Maske, doch bei den 17 % hat keiner widersprochen. Ich gehe daher von der Richtigkeit dieser Aussage aus! Der Weiteren hat sogar eine große Maskenbeführworterin, Ärztin an der Med. Uni. Graz angesprochen, dass ein Kellner nach ca. 1 1/2 Stunden Arbeit sein Plexiglas auf der Innenseite reinigen Muss, da er nicht mehr gut sieht. Nun bekommt der Gast die Tropfen ins Gesicht, die sonst am Plexi kleben würden. Sonst noch Fragen?

langsamdenker
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Und noch was

das waren 3 Ärzte - zwei Allgemeinmediziner und ein "Arzt und Maskenkritiker" (der ist offenbar Zahnarzt), könnens auf der HP nachschaun.

Das als "Quelle" anzugeben - na ja - sagt allerhand aus.

Wünsche einen schönen Tag.

No-samro
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Sie kapierens nicht, @langsamdenker. Sie werden ihrem Nickname wahrlich gerecht!

Erstens kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Arzt im Fernsehen Unwahrheiten erzählt, auch wenn ihnen diese Aussagen nicht in den Kram passen und bitte, ich halte mich eher nach Aussagen europäischer Arzte als amerikanischer. Sie sind nicht einmal im Stande einen Kommentar sinnerfassend zu lesen! Ich bin KEIN Maskengegener.!!! Im Gegenteil, ich bin für eine Ausweitung der Maskenpflicht. Ist das jetzt deutlich genug und auch für sie verständlich? - Können sie lesen?

langsamdenker
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Scho wieder diese H7 Sendung

Ob die Fachärzte Infektiologen sind, wissens das?

Ich hab eine Quelle - ist zwar nur die University of California in Davis mit derzeit 39000 Studenten, aber immerhin:

"A range of new research on face coverings shows that the risk of infection to the wearer is decreased by 65 percent, said Dean Blumberg, chief of pediatric infectious diseases at UC Davis Children’s Hospital."

DavidgegenGoliath
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@langsamdenker

Ich hätte eine Studie für sie vom CDC (Amerikanisches Gesundheitsamt) vom 5.5.2020.
MNS schützt weder aktiv noch passiv vor Viren. Bitte nachlesen.

langsamdenker
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Wir haben schon Juli der Mai ist ewig her

Seit 28.6. stehts auch bei den CDC anders.

"Cloth face coverings are most likely to reduce the spread of COVID-19 when they are widely used by people in public settings."

1491 gabs Studien, dass die Erde eine Scheibe ist.

DavidgegenGoliath
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@langsamdenker

Könnte vl eine kleine finanzielle Zuwendung dahinter stecken?

No-samro
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@langsamdenker. Zur Info, da sie die University of California ins Spiel bringen. Eine Zusammenfassung von über 170 Studien finden sie im "Explainer" auf K.AT

Auszug:
Ein Abstand von einem Meter oder mehr - 12,8 Prozenz niedrigeres Ansteckungsrisiko
Schutzbrillen - 16 %
Masken - 17,4 %

Diese Studien existieren tatsächlich, auch wenn es ihnen nicht passt!

langsamdenker
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Oh je No-samro

Dort steht Infektionsrisiko
"Ein ähnliches Resultat zeigt sich bei den Effekten von Gesichtsmasken (3,1 Prozent versus 17,4 Prozent Infektionsrisiko). "

Verstehns das nicht - OHNE Maske habens ein Risiko von 17,4 % und MIT 3,1 %
Ohne Maske 17 Infektionen pro 100
mit Maske 3 Infektionen pro 100.

Tja- No-Samro. Ihre Vermutungen sind a bisserl falsch.

No-samro
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@langsamdenker, rechnen können sie auch nicht? ich habe das sogar für die Maske noch besser angegeben, als es tatsächlich ist!

Um das nicht zu teoretisch zu machen habe ich vereinfacht geschrieben. Wenn sie das nun schon genau wiedergeben dann rechnen sie auch genau!
Ohne Maske ein Infektionsrisiko von 17,4 Prozent und mit Maske ein Infektionsrisiko von 3,1 Prozent. Also um wieviel Prozent verringert sich das Infektionsrisiko durch die Maske? Sie sollten nicht Oh-je schreiben! Sie erinnern mich etrwas an den User Mir...... Der hatte es auch nicht so mit Zahlen.

langsamdenker
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Also wenn ich die 17,4 Ansteckungen ohne Maske als

100 % annehme, dann sind 3,1 17,8 von 100 also 17,8 % des Risikos OHNE Maske
Dann geht das Infektions-Risiko MIT Maske um 82,2 % zurück.

Wenns falsch ist - bitte mir vorrechnen. Bin schon länger raus aus der Schule

No-samro
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Hihi @langsamdenker, und das posten sie so ohne weiteres?

Laut den Ergebnissen beträgt das Infektionsrisiko mit COVID-19 genau 13 Prozent, wenn Menschen weniger als einen Meter voneinander entfernt sind. Bei über einem Meter sinkt das Risiko auf drei Prozent. Jeder Meter mehr halbiert das Risiko weiter um die Hälfte. Die Forscher haben sich außerdem angesehen, wie sehr Gesichtsmasken das Infektionsrisiko vermindern. Wer keine Maske trägt, ist demnach einem Infektionsrisiko von 17 Prozent ausgesetzt. Wer eine Maske trägt, nur einem von drei Prozent. Quelle futurezone.
Ein Tipp. Einmal scharf nachdenken @Langsamdenker.
Wenn sich das infektionsrisiko nach Ihrer Rechnung mit Maske um 82 % reduziert und ich noch dazu einen Meter Abstand halte. Super! Da habe ich ja dann gar kein Risiko mehr. Kann das stimmen?

langsamdenker
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Nein

100 % geht nicht. Die 82 % gelten für den gleichen Abstand.
Hehe....

 
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