Die Influenza-Impfung kommt in Österreich nicht voran. Auch wenn es zur Grippesaison 2020/2021 wegen der gleichzeitigen Covid-19-Pandemie zu einem Anstieg der Zahl der Impfungen kam, wurde seither wieder ein deutlicher Rückgang registriert. Wiener Sozialmediziner haben die Daten für den Zeitraum zwischen 1982 und 2023 analysiert. „Trotz umfassender Impfempfehlungen wird die Grippeimpfung von der österreichischen Bevölkerung und vielen Bereichen des Gesundheitssystems weiterhin deutlich unterschätzt“, fassten die Wiener Sozialmedizinerin Ursula Kunze (MedUni Wien) und ihre Co-Autoren vor Kurzem ihre Analyse in „Frontiers in Public Health“ lapidar zusammen.
Zu niedrige Impfrate
Influenza-Impfung hat in Österreich weiter einen schweren Stand
Mit der Covid-Pandemie gab es auch bei der Influenza-Impfung einen Ausreißer nach oben, das ist mittlerweile aber wieder Geschichte. Die Impfrate gegen die echte Grippe ist hierzulande zu niedrig.
© Adobestock