Ein neuer Roboter der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich soll im Innern des Körpers gegen Krankheiten kämpfen. Forscher können das weniger als zwei Millimeter große Gerät durch Blutgefäße steuern - etwa um Medikamente zu verstopften Hirngefäßen zu bringen. An Menschen getestet wurde der Roboter noch nicht. Bei Tests an Schweinen und einem Schaf funktionierte er jedoch, wie die Forschenden am Donnerstagabend im Fachmagazin „Science“ berichteten.
Über Blutgefäße
Mini-Roboter soll Medikamente ins Hirn bringen
Das weniger als zwei Millimeter große Gerät lässt sich durch Blutgefäße steuern. Der Mikroroboter der ETH Zürich wurde schon erfolgreich an Tieren getestet.
© Luca Donati / ETH Zürich