Sie gelten als Spitzenverdiener im medizinischen Bereich: Zahnärztinnen und Zahnärzte. Doch dieses „Ferrariimage“ sei bis auf ein paar Ausnahmen nicht mehr zu, sagt Franz Hastermann, Präsident der seit 2021 nicht mehr in der Zahnärztekammer vertretenen „Zahnärztlichen Interessensverband Österreichs“ (ZIV). Als dieser warnt er vor drohenden Versorgungsengpässen und wirft der eigenen Standesvertretung Untätigkeit vor. Diese habe die Probleme nicht im Griff, die durch sinkende Kassenleistungen, einen in den Grundzügen aus dem Jahr 1957 stammenden Leistungskatalog, Personalmangel und bevorstehende Pensionierungen entstehe. Der ZIV will all dem mit einer Infokampagne kontern.