Das Inferno der Silvesternacht in der Grazer Innenstadt-Bar Stern ist für viele noch sehr präsent, für Lars-Peter Kamolz aber besonders. Das Handy des Vorstands der Abteilung für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie am LKH-Uniklinikum Graz läutete in jener Nacht um 03.50 Uhr. Der Chirurg eilte an den Unglücksort, um das Rote Kreuz zu unterstützen, jene Verletzten auszuwählen, die sofort ans Brandverletztenzentrum gebracht werden müssen. Mit einer besonders schwer verletzten jungen Frau fuhr Kamolz gemeinsam mit der Notärztin im Krankenwagen in die Klinik – und direkt weiter in den Operationssaal.
Tragödie in Stern-Bar
Wie die Wunden der Grazer Brandopfer geheilt werden
Am Grazer Zentrum für Brandverletzte kommen modernste Technologien für ein Abheilen ohne Narben zum Einsatz – auch bei den Opfern des Brandes in der Stern-Bar.
© Klz / Stefan Pajman