Dass Vorsingen durch Eltern die Sprachentwicklung des Nachwuchses prägt, wollen Wiener und Londoner Forscher belegt haben. Dabei zeigte sich ein entsprechender Zusammenhang vor allem bei Spielliedern, die eine abwechslungsreiche Tonalität, Rhythmik und Überraschungsmomente haben. Die Verarbeitung der Lieder und Reaktion der Babys auf Rhythmen stand in Beziehung zur späteren Größe des Wortschatzes, berichten die Forscher im Fachjournal „Developmental Cognitive Neuroscience“.