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Flugangst 2.0 Fliegen in der Pandemie: "Auf null können wir das Risiko nicht senken"

Warum für Mediziner das Flugzeug keine Hochrisikozone für eine Ansteckung ist, welche Vorsichtsmaßnahmen jeder beherzigen sollte.

© m.mphoto - Fotolia
 

Früher hat einem das freundlich lächelnde Bordpersonal beim Einsteigen ins Flugzeug ein Erfrischungstuch überreicht. Oder sogar einen Schokoriegel. Jetzt lächelt die Crew noch immer, nur dass man sich die hochgezogenen Mundwinkel unter der Maske dazu denken muss. In die Hand gedrückt bekommt man jetzt ein Desinfektionstuch, mit dem man seinen Sitzplatz reinigt. Auch hat sich nichts daran geändert, dass man als Glücklicher auf Fenster- oder Gangplatz inständig hofft, dass der Mittelsitz frei bleibt.

Kommentare (2)

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Sabine19666
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6
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Theorie- Praxis

Wir wissen, wer auf welchem Platz gesessen ist, das macht die Nachverfolgung in einem Ansteckungsfall sehr einfach“, sagt Hutter.

Das ist interessant, weil vor ca 4 Wochen
Via Medien Mitfliegende Passagiere Von Covid 19 positiv getestete Personen gesucht wurden.
Und wer kontrolliert, ob die händische ausgefüllten Zettel vollständig und korrekt ausgefüllt werden. Weil Passagierlisten können nach Abschluss des Fluges nicht mehr eingesehen werden wurde mir von der AUA mitgeteilt, auf meine Frage, warum ich die Zettel ausfüllen muss da die Passagierlisten sowieso aufliegen. (info erhalten am 19.6.20)

zweigerl
17
9
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Die Hölle ist der Himmel

Die teuren Flugzeuge sind da, die landschaftsfressenden Flughäfen sind, die Flugzeuginfrastruktur ist da, die Fernländer warten auf Touristen, die Businesshotels auf Gäste - also muss geflogen werden. Muss! Alle Gründe, die die pandemieverstärkende und klimaschädigende Fliegerei entschärfen wollen, sind reiner Mumpitz. Die Menschheit hat sich die Hölle im Himmel angerichtet.