Die 96. Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles geht als eine an Überraschungen ärmsten Shows in die Geschichte der Academy Awards ein: Der große Favorit „Oppenheimer“ von Christopher Nolan setzte sich am Ende wie erwartet (und von uns getippt) durch und räumte sieben Oscars ab, gefolgt von Yorgos Lanthimos‘ Frankenstein-Fabel „Poor Things“ mit vier Statuetten und Jonathan Glazers Holocaust-Paraphrase„The Zone of Interest“ mit zwei Auszeichnungen. Nur Martin Scorseses zehnfach nominiertes Epos „Killers of the Flower Moon“ blieb gänzlich unvergoldet. Kurz: Gewonnen haben die, von denen man es erwartet hatte.