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Plaikners Medien-KolumneDigitalförderung hilft inhaltlicher Qualität

Die Zahl ihrer korrekt beschäftigten Journalisten wird zu einem Kriterium der neuen Unterstützung für gute, alte Medien im Wandel.

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Es liegt nicht nur in der alles überwuchernden Natur der unendlichen Corona-Krise, dass die neue Digitalförderung wenig öffentliche Beachtung findet. Ihr Gesetzesentwurf wurde soeben in die Begutachtung geschickt. Eine breite Diskussion darüber fehlt, weil diese Subvention im Vergleich zu Covid-Hilfen nahezu mickrig dotiert wirkt, sie ein Spezialthema für Medienschaffende ist und die Publizität in der Macht ihrer Empfänger liegt. Es handelt sich um rückwirkend 19 Millionen Euro für 2020 und dann jährlich 15 Millionen. Gespeist wird dieser Topf aus der Digitalsteuer, die seit dem Vorjahr vor allem globale Giganten wie Google und Facebook zahlen müssen. Sie hat mehr eingebracht, als erwartet.

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