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Game of Thrones-Finale: Kritik zu Episode 5"Die Glocken" oder Symphonie eines Machtrausches

Die Schlacht um Königsmund offenbart das, worum es seit acht Staffeln wirklich geht: Um Macht, Machterhalt und wer letztlich dafür zahlen muss. Eine universelle Botschaft. Eine verdammt richtige Botschaft. Achtung: Spoiler (aber sowas von).

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Da stehen sie nun vor den Toren von Königsmund
Da stehen sie nun vor den Toren von Königsmund: Jon Snow und seine Mannen © HBO
 

Ausgangslage für die fünfte Folge: Cersei Baratheon hat sich beim Kampf gegen die Untoten fein rausgehalten. Bis auf Ser Gregor Clegane, vulgo der Berg, hat sie mit Untoten nichts am Hut gehabt. In King's Landing (Königsmund) gibt man sich also recht frisch und bösartig wie immer. Wir erinnern uns: Ein erster Gruß aus ihrer Hexenküche war die Enthauptung von Missandei. Noch dazu hat sie sich nach dem Überfall auf Rosengarten in der letzten Staffel ordentlich liquid gemacht und die Goldene Kompanie von Essos engagiert. Man ist also - im Gegensatz zu Daenerys Targaryens Armee - ziemlich frisch und munter.

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