Mit seinem Stück „Nicht sehen“ über den Kinderarzt Franz Wurst und den systematischen Missbrauch von Kindern hat sich Noam Brusilovsky am Stadttheater Klagenfurt einem Kärntner Trauma gewidmet. Nach der beklemmenden, mit einem Nestroy ausgezeichneten Produktion ist der israelisch-deutsche Theatermacher wieder retour am Stadttheater – und dieser Abend beginnt wesentlich bunter und fröhlicher: In einem Dorf irgendwo in den Karawanken lebt ein Völkchen, das stolz darauf ist, „anders“ zu sein. Queerinthia hat sogar eine eigene, kraftvolle Hymne: „Queerinthia, niemals allein. Queerinthia, hier darfst du sein. Da lebt die Vielfalt, da zählt jedes Licht. Hier gibt es Hoffnung – wir verlieren uns nicht“, singt die junge Kärntner Liedermacherin Fabienne Velina.
Stadttheater Klagenfurt
„Queerinthia“: Eine Hymne für das queere Kärnten
Kritik.
Noam Brusilovsky kehrt mit „Queerinthia“ ans Stadttheater zurück: eine Party für die queere Community und ein authentischer Einblick in Lebensrealitäten.
© Karlheinz Fessl