Während Klagenfurts Kulturveranstalter angesichts der angespannten Budgetlage der Stadt mit großer Sorge in ihre Zukunft schauen, konnte Bernd Liepold-Mosser heuer vergleichsweise entspannt planen: Für das Klagenfurt Festival hieß es schon im letzten Winter aufgrund der städtischen Finanzlage „Bitte warten“, bis Mitte Februar und damit drei Monate vor Beginn des Festivals Verträge mit den Künstlern unterschrieben werden durften. Mittlerweile ist das Klagenfurt Festival selbst durch Drei-Jahres-Verträge abgesichert, 120.000 Euro kommen vom Bund, jeweils 100.000 Euro vom Land Kärnten und Stadt Klagenfurt (Finanzabteilung), 75.000 Euro steuert der Klagenfurter Tourismusverband bei. Von 23. Mai bis 11. Juni geben sich also „Stars der Kunst- und Kulturszene wieder die Klinke in die Hand“, verspricht Liepold-Mosser, der zuletzt rund 5500 Gäste begrüßen konnte. Und ankündigt: „Da wir genug Vorlauf hatten, sind wir heuer internationaler, innovativer und widmen uns auch den politischen Themen der Zeit.“