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Interview mit Ulrike KoflerWarum "Was wir wollten" ein Film über das Loslassen ist

Was wir wollten“ ist der erste Netflix-Film aus Österreich und ab heute auch hierzulande zu streamen: Ulrike Kofler über das Tabuthema unerfüllter Kinderwunsch, den Verlust und das Schweigen.

Film/ Was wir wollten
Ab 22. Dezember auf Netflix, später im Kino: Österreichs Oscar-Kandidat „Was wir wollten“ mit Elyas M’Barek und Lavinia Wilson © (c) Netflix
 

Unerfüllter Kinderwunsch ist ein Tabuthema. Was war der Ausgangspunkt von „Was wir wollten“, einem Film, in dem ein Paar nach vier gescheiterten In-vitro-Versuchen nach Sardinien fährt, um das hinter sich zu lassen?
ULRIKE KOFLER: Ich habe das Drehbuch gemeinsam mit Sandra Bohle und Marie Kreutzer geschrieben. Es basiert auf der Kurzgeschichte „Der Lauf der Dinge“ von Peter Stamm. Es geht um ein Paar im Urlaub, das unglücklich mit allem ist. Die beiden haben das Gefühl, das Glück ist überall, nur nicht dort, wo sie sind. Der Kinderwunsch ist in der Kurzgeschichte nur subtil erzählt. Wenn man will, kann man es lesen. Zu diesem Thema gibt es auch eine persönliche Komponente.

Kommentare (1)
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Peterbolika
1
0
Lesenswert?

Trauriges Thema

Ein sehr trauriges Thema und viele Paare müssen ähnliches Erleben, leider!
Der Film selbst ist aber ehrlich gesagt total langatmig und schwierig bzw ohne jeglichem Höhepunkt! Die viele Haut der Schauspieler hilft darüber auch nicht weg! Leider keine Ansage, der Film! - Natürlich ist das nur meine subjektive Meinung!