Ein neuerlicher Wintereinbruch in der Nacht auf Mittwoch, den 18. März, sorgte auf der A 2 Südautobahn im Packabschnitt für Probleme. „Rund zehn Zentimeter Schnee sind gefallen. Begonnen hat es um drei Uhr in der Früh ab einer Seehöhe von 600 Metern, um fünf Uhr ist der Schneefall dann dichter geworden“, schildert Markus Bratschko, Leiter der Autobahnmeisterei Unterwald.
Auf der Autobahn selbst sind die Fahrzeuge gut vorangekommen, allerdings blieben auf der ansteigenden Ausfahrt Packsattel zwei Lkw hängen. Dadurch kam es auch auf der Autobahn zu Verkehrsbehinderungen. Zudem schaltete die automatische Tunnelüberwachung im dichten Frühverkehr im Baustellenabschnitt beim Kalcherkogeltunnel auf Blockabfertigung. „Wenn alles fährt, ist es kein Problem, aber sobald es nur ein paar Minuten eine Behinderung gibt, kommt es zur Blockabfertigung. Das ist auch schon ein Vorgeschmack darauf, was uns an den Wochenenden im Sommerreiseverkehr erwartet“, meint Bratschko.
Mächtiges Tief im Anmarsch
Neben den Lkw sorgte auch ein Motorradfahrer für Behinderungen. Er war im dichten Schneefall zu Sturz gekommen. Dabei blieb er zum Glück unverletzt, allerdings war das Motorrad nicht mehr fahrbereit und musste vom ÖAMTC abtransportiert werden. Insgesamt waren heute früh vier Räumfahrzeuge im Einsatz.
Übrigens: Schon jetzt macht die Asfinag darauf aufmerksam, dass kommende Woche in höheren Lagen noch einmal ein starker Wintereinbruch drohen könnte. „Es kündigt sich ein mächtiges Tief an. Laut aktuellen Wettermodellen soll es am Mittwoch und Donnerstag wieder schneien, bis zu 50 Zentimeter Schnee sind aus heutiger Sicht möglich, der auch wieder sehr patzig werden kann. Dann herrscht auch wieder Gefahr für Schneebruch“, sagt Bratschko.