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Analysestyriarte-Bilanz: Aus der Not das Beste gemacht

Die styriarte anno Corona geht zu Ende. Man hat sich nach der Decke gestreckt, ohne sich zu verrenken. Gewöhnen muss man sich dennoch hoffentlich nicht daran.

Wie Mathis Huber in diesen seltsamen Zeiten ein Festival neu erfand © styriarte
 

Not macht ja erfinderisch. Folglich ist Mathis Huber ab heuer nicht nur Impresario, sondern auch Erfinder. Er war jedenfalls einer der letzten Intendanten hierzulande, die trotz Corona nicht aufgaben, und der erste, der sich mit einem neu konzipierten Sommerfestival ins Abenteuer wagte. Gewagt, gewonnen, kann man von der künstlerischen Warte her getrost sagen. Die eigene Bilanz zieht die styriarte erst morgen, und da werden die obligaten Erfolgsmeldungen bezüglich Auslastung und Einnahmen zwangsläufig ausbleiben müssen. Aber wie kreativ man sicherheitstechnisch mit den widrigen Umständen umgegangen ist und wie hochkarätig man das von ursprünglich geplanten 35 auf 22 Projekte geschrumpfte Saisonprogramm trotz diverser Fesseln umgestaltet hat, verdient Respekt.

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