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Alle styriarte-KritikenZum Finale gab es mondhelle Geschichten

Die styriarte 2020 ist vorbei. Sie hat der Corona-Epidemie getrotzt. Hier alle unsere Rezensionen seit der Eröffnung zum Nachlesen.

Der finale styriarte-Tag bescherte dem Publikum zwei Uraufführungen © styrirate
 

Matinee in der List-Halle vom 26. Juli

von Walther Neumann

Styriarte-Intendant Mathis Huber ging bei der Programmierung der Sonntagsmatineen neue Wege. Und hat für zwei davon jeweils bei einer Komponistin und einem Komponisten aus Österreich Uraufführungen bestellt. Mit dem mehrfach ausgezeichneten Wiener Minetti-Quartett lagen die beiden brandneuen Stücke in besten Händen. Hugo Wolfs „Italienische Serenade“ machte den Anfang. Das einsätzige, inhaltlich im Programm eigenwillig gedeutete Stück war auch der „Aufhänger“ für die darauffolgenden Uraufführungen. Erfreulich wohlklingend, gleichsam „harmonisch“ im besten Sinne, erklangen die drei „Mondnacht“-Stücke der vielseitigen und in Graz ausgebildeten Salzburgerin Ángela Tröndle. Christoph Ehrenfellner, ebenfalls Salzburger, verpackte „Quixotes Ständchen“, vom fassbareren, in Richtung Mahler weisenden Mittelteil abgesehen, in ein bizarres Gewand. Bei Joseph Haydns meisterlich interpretiertem G-Dur-Quartett op. 77/1 mit atypischem Presto-Menuett wich die Nacht dem leuchtenden Tag.

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