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Unsere styriarte-BilanzAus der Not das Beste gemacht

Die styriarte anno Coronae geht zu Ende. Man hat sich nach der Decke gestreckt, ohne sich zu verrenken. Gewöhnen muss man sich an solche Festivals in Fesseln dennoch hoffentlich nicht.

So sah die List-Halle bei der heurigen styriarte in "voller" Besetzung aus
So sah die List-Halle bei der heurigen styriarte in "voller" Besetzung aus © styriarte/Nikola Milatovic
 

Not macht bekanntlich erfinderisch. Folglich ist Mathis Huber ab heuer nicht nur Impresario, sondern auch Erfinder. Er war jedenfalls einer der letzten Intendanten hierzulande, die trotz Corona nicht aufgaben, und der erste, der sich mit einem neu konzipierten Sommerfestival ins Abenteuer wagte.

Gewagt, gewonnen, kann man von der künstlerischen Warte her getrost sagen. Die eigene Bilanz zieht die styriarte erst morgen, und da werden die obligaten Erfolgsmeldungen bezüglich Auslastung und Einnahmen zwangsläufig ausbleiben müssen. Aber wie kreativ man sicherheitstechnisch mit den widrigen Umständen umgegangen ist und wie hochkarätig man das von ursprünglich geplanten 35 auf 22 Projekte geschrumpfte Saisonprogramm trotz diverser Fesseln umgestaltet hat, verdient Respekt.

Dass internationale Künstler wegen der Reiseeinschränkungen großteils abgingen (etwa Jordi Savall, der seit 1993 nie fehlte), führte nicht einfach zum „Strecken nach der Decken“. Huber und sein Team bewiesen im Gegenteil vielmehr, auf welch großen Pool von arrivierten heimischen Künstlerinnen und Künstlern sie zugreifen können, die ohnehin schon über Jahre treue Partner sind: von Stephanie Houtzeel bis Lorenz Duftschmid, von Tetiana Miyus bis Markus Schirmer, von Eddie Luis bis Peter Simonischek, um nur einige zu nennen.

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HoellerP
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Ein großes Dankeschön...

...an Hr. Huber und sein Team - für ein wunderbares Konzert von Hr. Glemser und die Zuversicht trotz aller Widrigkeiten am Festival festzuhalten. PS: natürlich ist es für den Veranstalter nicht angenehm, aber als Zuseher hab ich die aufgelockert Sitzgelegenheit in der List-Halle sehr genossen