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100 Jahre Salzburger FestspieleHandkes "Zdeněk Adamec": Er wird gewiss kein Narr werden

Mit „Zdeněk Adamec“ setzt Peter Handke einem Jugendlichen ein Denkmal, der sich 2003 in Prag verbrannte. Notate zur kommenden Uraufführung bei den Salzburger Festspielen.

Peter Handke (77) mit seiner Frau Sophie Semin (58), die in seinem neuen Stück mitspielt © Salzburger Festspiele/Ruth Walz
 

Die ausführlichen Regieanweisungen wecken rasch Assoziationen zur „Stunde da wir nichts voneinander wußten“, bald ergänzt durch Querbezüge zum „Spiel vom Fragen“. Aber es ist müßig, nach derlei Verbindungen zu suchen. Denn im Gesamtwerk von Peter Handke ist fast alles mit allem verwoben, es ist die faszinierende Kontinuität, die seine Erzählwelt prägt. In seinen Bühnenwerken gesellt sich oft das Ungewisse, Unbestimmte, Zeit- und Ortlose hinzu.

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