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Abschied von Alfred KolleritschSchwebend in der Nähe, die immer bleibt

Mehr als 400 Trauergäste nahmen in der Stadtpfarrkirche Mureck Abschied von Alfred Kolleritsch. Ahnend, wissend, dass er auf andere Art bleibt.

In der Stadtpfarrkirche Mureck fand der Abschied von Alfred Kolleritsch statt
In der Stadtpfarrkirche Mureck fand der Abschied von Alfred Kolleritsch statt © (c) Manuel Hanschitz
 

Sag mir etwas, das nicht verschwindet“, heißt es in einem späten Gedicht von Alfred Kolleritsch. Die Antwort fällt, angesichts seines Todes, schwer. Und doch ist sie naheliegend und tröstlich zugleich. Er selbst ist es, der, nach langer Krankheit, heroisch bekämpft und nicht selten mit Ironie abgetan, bleiben wird. In einer Nähe und Innigkeit, die jetzt, da so vieles sich als unabänderlich zeigte, noch an Intensität dazugewonnen haben.

„Man kann sein, ohne da zu sein“, sagte demgemäß auch Andreas Unterweger in seiner Trauerrede in der Murecker Stadtpfarrkirche. Mehr als 400 Trauergäste kamen, um von Alfred Kolleritsch, der am 29. Mai im Alter von 89 Jahren starb, Abschied zu nehmen. Mit Alfred Kolleritsch verlor die deutschsprachige Gegenwartsliteratur eine herausragende Persönlichkeit, sei es als Dichter, als Schirmherr, als Entdecker und Förderer.

Abschied von Alfred Kolleritsch

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