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Comic-Welten im UmbruchDie Zeit der weißen Superhelden ist vorbei

Wurden in den Anfangsjahren Superhelden noch als weiß und männlich gedacht, erodiert im 21. Jahrhundert die formelhafte Darstellung von Helden und Heldinnen. Eine muslimische Ms. Marvel, ein homosexueller Green Lantern oder ein afroamerikanischer Captain America machen die Welt zwischen Gotham und Metropolis ein wenig mehr divers.

Kamala Khan ist Ms. Marvel und eine muslimische Superheldin
Kamala Khan ist Ms. Marvel und eine muslimische Superheldin © Panini/ Marvel
 

Superhelden sind ein Spiegel ihrer Zeit. Als Superman im Juni 1938 in seiner finalen Gestalt in „Action Comics 1“ erstmals Autos stemmte als wären sie Federn, stand die Welt am Vorabend des Zweiten Weltkrieges. Das Morden des Ersten Weltkrieges war noch nicht vergessen, auch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise waren noch immer spürbar, wen wundert es da, dass Jerry Siegel und Joe Shuster diesen Übermenschen als moderne Version eines Herakles erschufen.

Kommentare (2)
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Hildegard11
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Da können sich...

...alle selbstgerechten Chefideologen ausspinnen. Wer etwas dagegen sagt ist dann der Diskriminierer. Geiselhaft von vornherein. Die Welt steht nimmer lang ( wusste Nestroy schon)

Kristianjarnig
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3
Lesenswert?

@Hildegard11....

....richtig erkannt. Das ist die "neue" Art der Diskriminierung.

Nur wer gleichgeschaltet ist und alle neuen Serien mit "Arche Noa Style"(von jedem gibt es ein Paar) gut findet ist "gut".

Persönliche Freiheit war mir immer wichtig. Da soll jeder machen wie er will. PRIVAT ist hier das Schlüsselwort. Wenn man dann jedem seine "Individualität" aufs Auge zu drücken beginnt wird es dann langsam mal mühsam.

Wenn es so weitergeht wird Nestroy am Ende recht behalten. Es wird langsam absurd.