Auf dem Weg zur Arbeit, beim Bäcker oder im Geschäft – plötzlich fallen Menschen ohne ersichtlichen Grund tot um. Es fallen so viele um, dass es den Kommissarinnen der Kantonspolizei Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) komisch vorkommt.

Bald ergeben ihre Recherchen einen Softwarefehler bei implantierten Herzdefibrillatoren (ICD) eines börsennotierten Züricher Unternehmens. Und bald hackt sich auch ein Erpresser in das Firmensystem ein, der mit einem Herzsmiley und der Melodie einer herzrührenden Opernarie 317 Millionen Euro Lösegeld fordert. Der Verdächtigenkreis weitet sich in bewährter Manier aus und dann ist da noch eine neugierige Journalistin sowie Tessas Sorge um ihre Mutter, die ebenfalls ein solches Gerät implantiert hat.

Herzhafte Inszenierung

Herzhaft verwebt Regisseurin Barbara Kulcsar die multiplen Verdachtsmomente und zeigt, wie vulnerabel eine Gesellschaft durch computergesteuerte Technik in der Medizin sein kann. Einen cineastischen Touch bekommt die ebenso multipel gehaltene Spannung durch geteilte Bildsequenzen.