Österreichs Arbeitnehmende starten vorsichtig optimistisch in den Herbst: Wie eine repräsentative Umfrage der Jobplattform StepStone zeigt, blicken zwei Drittel aller Befragten (67 Prozent) eher oder sehr positiv in die Zukunft. Befragt wurde eine repräsentative Auswahl von mehr als 700 Arbeitnehmenden und Jobsuchenden in ganz Österreich.

Positives Bild durch Krise

Ein Drittel der Teilnehmenden (33 Prozent) gibt an, dass Corona die Jobpläne für das laufende Jahr nicht verändert hätte. Erfreulich für Unternehmen: 23 Prozent haben während der Krise und des Lockdowns ein positives Bild ihres Betriebes gewonnen – und wollen daher erst einmal am derzeitigen Arbeitsplatz bleiben.

Das könnte auch mit dem vorbildlichen Verhalten von heimischen Unternehmen während der Krise zu tun haben: So zeigen sich 60 Prozent des Befragungspanels sehr oder eher zufrieden mit den Maßnahmen, die die jeweiligen Arbeitgebenden getroffen hat. „Österreichs Betriebe haben im Großteil der Fälle rasch und umsichtig reagiert“, lobt Nikolai Dürhammer, Geschäftsführer von StepStone Österreich, heimische Unternehmen.

Knapp ein Fünftel der Teilnehmenden (19 Prozent) wird sich voraussichtlich in diesem Jahr nicht wie erwartet beruflich weiterentwickeln. „Für einige hat Corona und der Lockdown natürlich einen starken Einschnitt in die eigene Karriere bedeutet“, kommentiert das StepStone-Studienleiterin Barbara Oberrauter-Zabransky. „Manche mussten während dem Lockdown Tätigkeiten außerhalb des eigenen Aufgabengebiets erledigen und möchten ihre Talente jetzt wieder sinnvoll einsetzen. Andere wiederum haben während der Krise festgestellt, dass sie im aktuellen Job eigentlich unglücklich sind.“

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Entsprechend in Bewegung bleibt der heimische Arbeitsmarkt: Mehr als die Hälfte aller Österreicher ist zumindest offen für neue Jobangebote. Die Gründe dafür sind vielfältig: Während einige einfach den aktuellen Job wechseln möchten (31 Prozent), suchen andere nach einer Corona-bedingten Kündigung nach einer neuen Herausforderung (18 Prozent) oder möchten der Kurzarbeit entkommen (11 Prozent).

Das Wichtigste für Jobsuchende derzeit: Gute Verdienstchancen (59 Prozent), flexible Arbeitszeiten (47 Prozent) und ein krisensicherer Arbeitsplatz (43 Prozent). „Aber auch entspanntes Arbeiten, kompetente Führungskräfte und eine gute Unternehmenskultur spielen für Talente, die jetzt auf Jobsuche sind, eine große Rolle“, so Oberrauter-Zabransky, „ebenso wie die Möglichkeit zu Home Office und guter Gesundheitsschutz.“

Um Jobsuchenden den (Wieder-)Einstieg zu erleichtern sowie Arbeitgebende und Angestellte zueinander zu bringen, plant StepStone am 8. Oktober ein österreichweites virtuelles Karriere-Event. „Corona hat den virtuellen Kontakt beschleunigt“, so Nikolai Dürhammer. „Das wirkt sich auch auf die Job- und Personalsuche aus. StepStone Österreich beschreitet hier neue Wege, um Unternehmen und Jobsuchende zusammenzubringen und sicherzustellen, dass heimische Firmen mit dem besten Personal voll durchstarten können.“

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