Die Sektion Rudern des Völkermarkter Sport- und Turnvereins (VST) steht vor einem personellen Wechsel: Die bisherige Sektionsleitung legt ihre Funktionen geschlossen zurück. Die Entscheidung sei nach reiflicher Überlegung getroffen worden, mit dem Ziel, eine geordnete und transparente Übergabe zu gewährleisten.
Der bisherigen Leitung gehörten Sektionsleiter Mario Burtscher, sein Stellvertreter Paul Paternoss, Kassierin Birgit Hofer, Schriftführerin Bernadette Hanschur sowie Sektionsleitungsmitglied Nicole Malle an. Die künftige Sektionsleitung wird Katharina Lobnig – die Welt- und Europameisterin im Doppel ist die Schwester der Olympia-Ruderin Magdalena Lobnig – übernehmen.
In einer Stellungnahme betont der scheidende Sektionsleiter Mario Burtscher: „Die Entscheidung zum Rücktritt ist uns nicht leicht gefallen. Wir blicken mit Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück und schätzen das Vertrauen sowie die Unterstützung innerhalb der Sektion sehr. Gleichzeitig sehen wir jetzt einen passenden Zeitpunkt, Verantwortung weiterzugeben und neue Impulse zu ermöglichen. Uns war besonders wichtig, eine strukturierte und geordnete Übergabe sicherzustellen, damit der laufende Sportbetrieb sowie die Vereinsarbeit stabil weitergeführt werden können.“
Warum – und warum gerade jetzt – die Führungsriege der Sektion anderen das Ruder überlässt, darauf antwortet Burtscher: „Wir wollten die Gunst der Stunde nutzen, um neue Impulse zu setzen.“ Die bisherige Sektionsleitung hätte nun doch schon einige Jahre bestanden, und so habe man beschlossen, „dass es, wenn die neue Saison beginnt, eine neue Leitung geben soll“. Auch Stellvertreter Paternoss gibt an, man sei um „einen sauberen Übergang“ bemüht.
„Die Sektion Rudern hat immer super funktioniert, aber man muss neue Impulse setzen“, sagt auch die neue Frau an der Spitze, Katharina Lobnig. Auch um attraktiver für Nachwuchs zu werden. Es hätte „schon längere Zeit Überlegungen zur Neugestaltung gegeben – wir wollten uns schon länger einbringen“.
Mit „wir“ meint Lobnig sich und ihre Schwester „Magdi“, die mit ihrer Spezialtrainerausbildung im Zuge einer Neustrukturierung die sportliche Leitung übernehmen und in dieser Funktion künftig gemeinsam mit dem bestehenden Trainerteam das Training koordinieren wird. „Sie kann sich mit ihrer internationalen Wettkampferfahrung super einbringen.“ Das sei mehr wert als jede Ausbildung. Weitere Funktionen innerhalb des Führungsteams werden noch nicht bekannt gegeben.
Trainingsbetrieb bleibt aufrecht
Der Trainingsbetrieb bleibt von den Veränderungen unberührt. Die Jugendtrainer Annika Schildberger, Valentina Starc und Jakob Stornig sowie Alexander Ranninger führen die Einheiten wie gewohnt fort, sodass sich für Sportlerinnen, Sportler und Nachwuchs keine Änderungen ergeben.
Bereits fixiert ist das traditionelle Anrudern am Sonntag, dem 12. April. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll die neue Sektionsleitung offiziell vorgestellt werden. Die Sektion blickt zuversichtlich auf die kommende Saison und die weitere Entwicklung des Vereins.